Währungsdesign

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Zukunft gestalten mit Währungsdesign

Das Wörgler Freigeld-Experiment, ein Phänomen regionaler Wirtschaftsentwicklung war aus heutiger Sicht eines der ersten dezentralen Währungsdesigns des letzten Jahrhunderts.

Wenn es um Alternativen oder Ergänzungen der heutigen Währungslandschaft durch komplementäre Währungen geht so wird schnell auf das Unterguggenberger Institut in Wörgl verwiesen.
Warum?
Weil hier seit vielen Jahren das Thema Geld und Währungen als basisdemokratische Mittel zur Gestaltung von Gesellschaft und Wirtschaft hochgehalten wird.

Nicht nur Problemanalysen, sondern konkrete Handlungsansätze und die strukturierte Herangehensweise bei der Umsetzung von Währungsdesign wird von Vorstand, aktiven Mitgliedern und einem weitern Kreis von angeschlossenen Experten praktiziert.

Heinz Hafner, als Vorstandsmitglied des Instituts widmet sich als Sektionsleitung für den Bereich “Digitale Währungen & Währungsdesign” den heutigen Herausforderungen die an die Gestaltung von Transaktions- und Kommunikationssystemen auf Basis von vorwiegend elektronischen Verrechnungssystemen gestellt wird.

Hier geht es nicht nur um die klassischen Attribute heutiger Geldsysteme in Bezug auf Schöpfung, Deckung oder anderweitige Schlüseleigenschaften die berücksichtigt werden müssen.
Vielmehr geht es heute darum die Möglichkeiten durch moderne, dezentrale Digitalwährungen so auszuschöpfen, dass stabile, gerechte und vor allem dezentrale – sogenannte intermediärsfreie – Lösungen z.B. Blockchain-basiert zu einer neuen Form der Token Economy gestaltet werden können.

Die Fragen die dabei alternative und innovative Modelle des Wirtschaftens und der Koordination zwischen Leistungserbringern aufwerfen werden seit Jahren in Expertenrunden, Workshops und Seminaren erarbeitet und fundiert mit Praktikern und Forschenden ausgetauscht.

Neue Ideen und Ansätze – nicht nur in etablierten Wirtschaftsnationen – werden zusammengetragen.
Bereits bekannte Umsetzungsaspekte und Best Practice-Fälle werden dokumentiert.

Das historische Wörgler Freigeld-Experiment hat es gezeigt: Geld ist gestaltbar, also die Gestaltung von Währung ist möglich und wird in den nächsten Jahren immer noch weiter an Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft gewinnen.

Aus Impulsen aus der Vergangenheit heraus, verbunden mit aktuellen Erfahrungen aus Piloten der Komplementärwährungsbewegung und im Besonderen durch die modernen Umsetzungsmöglichkeiten in Form von dezentralen, digitalen Währungen ergeben sich jetzt und in naher Zukunft signifikante Veränderungen in Einstellung und Umgang mit Währungen.

Währungssysteme und deren aktive Gestaltung entwickelt sich zum Grundwerkzeug der Zukunftsgestaltung

Was früher Arbeitswertscheine in Form von Papier waren sind heute automatisierbare Regeln (“smart contracts”) und beliebig flexibel gestaltbare, digitale Verrechnungs- und Wertbausteine (“Tokens”).
Was früher nicht ohne Intermediär, also den zentralen Vertrauensdienst, möglich war und nur sehr aufwendig umsetzbar war wird heute zur “Commodity”, dem selbstverständlichen Werkzeug an der Basis dsa allen und immer zur Verfügung steht – quasi “at no cost”!

Schnelles zirkulieren, sichere Abwicklung, dezentrales Handling im “trustless”-Verfahren und viele andere Herausforderungen, ja sogar teilweise unüberwindbare Hürden vor dem digitalen Zeitalter sind heute dank Technologieverbreitung und extrem hohem Bildungsstand ohne wirkliche Investitionsaufwände spielend meisterbar.

Die Zukunft wird geprägt sein von tragenden Währungskreationen aus der Basis heraus.

Heutige Rahmenbedingungen und immens rasante Entwicklungen zeigen die Richtung:

Ambitionierte Menschen machen ambitionierte Projekte und schaffen ein neues Zeitalter des dezentralen Umgangs mit Währungen!

Neuartige Verrechnungs- und Werteinheiten (“units of account”) werden zu tragenden Säulen zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und prägen schon heute die innovativsten Umsetzungen um überkommene Vorgehensweisen und Strukturen hinter sich zu lassen.

Die Zukunft gehört den vielfältigen Währungslandschaften zur Förderung nachhaltiger Wertschöpfung z.B. durch neue, leistungsgedeckte Währungssysteme mit dem Ziel der wirtschaftlichen Selbstermächtigung.

Eine Unzahl an gemeinschaftsbasierter Systeme mit unterschiedlichsten Währungseinheiten (“coins”, “tokens”,…)  gibt es schon heute.
Viele, mit den unterschiedlichsten, organisatorischen Umsetzungsmodellen (“governance”) werden noch folgen.

Nur bei Einbringung umfassender Gestaltungskraft basierend auf ausreichend Wissen und Erfahrung und verbunden mit der notwendigen Gestaltung des Regelwerkes werden tragende Währungssysteme zu den jeweils gesetzten Gestaltungszielen führen.

Egal ob es dabei um klassische Wirtschaftsaktivitäten, Bürgerbeteiligungsmodelle oder neuartige Crowd-Funding-Umsetzungen geht.
Immer wird die Abdeckung und Sicherstellung der Zielvorgaben durch die Fundiertheit der Analyse, Gestaltung und den inherenten Risiken von höchster Bedeutung sein.

Egal ob elektronisch oder “offline” gelöst die Kriterien und Attribute der Gestaltung werden maßgeblich den Langzeiterfolg beeinflussen.

„Ein Manifest ist die Mutter jeder neuen Bewegung“

Und genau so fundamental wichtig ist der Aspekt “Währungsdesign” bei heutigen Zukunftsprojekten zu verstehen.

Transparenz und Belastbarkeit des Regelwerks und die ausgiebige Ergebnisüberprüfung schon im Vorfeld und auch in der erfolgskritischen Anlaufphase bestimmen maßgeblich den Verlauf der Erstumsetzung.

Wenn es darum geht funktionierende Kreisläufe zu erschaffen und mit Hilfe zweckorientierter Währungssysteme Umsetzungsziele zu erreichen, dann muss das machtvolle Instrument nach allen Regeln der Kunst darauf vorbereitet sein:

Akzeptanz, Stabilität, Verwaltbarkeit, Anpassbarkeit, Angriffsresistenz, … ach und was nicht noch alles

Um ein Ökosystem aus allen Interessensträgern mit dem geeigneten Klebstoff zu versehen braucht es stabile und zielführende Werkzeuge.

Wir vom Unterguggenberger Institut haben als hervorragende Grundlage dazu einen umfassenden Fragenkatalog und eine “Matrix für Währungsdesign” entwickelt.
Ziel ist es dabei durch Klassifizierung und der Beantwortung wichtiger Gestaltungsfragen schnellst möglich eine erste Grundlage in Form eines testbaren Währungssystems zu erhalten.

Die Matrix und die darin abgebildeten Eigenschaften von Währungssystemen (“currency attributes”) sind darauf ausgerichtet die Anwendbarkeit bezogen auf die gesetzten Ziele möglichst umfassend in Form von praktischen Beispielen und Simulations-Tests überprüfbar zu machen.

Eine erste Basis-Klassifikation von Währungen z.B. nach Ausgabeform, Deckung, Verbreitungsgebiet, Zielgruppen, intrinsischer Wert, Schöpfungsvorgang, Akzeptanz, Marktdurchdringung, Trägerinstitution, Volumen, Lebenszyklen, Wechselgebühren, Zinsraten, Verteilung, Konzentration hinsichtlich des Besitzes von Geld und Übertragbarkeit zählen zu diesen Kriterien.

Schnell wird beim ausfüllen der Matrix klar:
US-Dollar, Bitcoin oder Wörgler Freigeld sind zwar alles “Währungen” doch die Anwendbarkeiten und eingebauten Fallstricken liegen Welten auseinander!

Der dringende Bedarf für die Einführung von gemeinnützigen Komplementärwährungen und die heutige, lebendige Landschaft der sogenannten Kryptowährungen basierend auf Blockchain-Technologie sprechen eine deutliche Sprache:

Unsere Gesellschaft befindet sich auf einer spannenden Reise! Mehr und mehr reift eine neue Ära der Währungsgestaltung von unten heran …

„Währungs-Design ist eines der mächtigsten abstrakten Instrumente der Welt.“

Info zum Unterguggenberger Institut:
2003 gegründeter eingetragener gemeinnütziger Verein mit dem Ziel der Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit zum Wörgler Freigeld und der aktiven Erforschung von Komplementärwährungen heute.
Das Unterguggenberger Institut initiierte im Rahmen der Lokalen Agenda 21 das Wörgler Komplementärwährungs-Jugendprojekt I-MOTION. Das Unterguggenberger Institut ist Gründungsmitglied der Initiative Neues Geld, die 2008 die Petition Neues Geld ans österreichische Parlament richtete.
Das Unterguggenberger Institut und dessen Bildungsarbeit treiben aktiv die Entwicklungen rund um das Thema “Währungsdesign” voran.

Heinz Hafner ist Vorstandsmitglied und erfolgreicher Unternehmer im Bereich Digitalisierung.
Seine durchgängig verfolgten Ziele sind: Schlagkraft, Einfachheit & Vertrauen durch den Einsatz innovativer, technologischer und organisatorischer Lösungen.
Die Verbreitung von tragfähigen Werten & Kompetenzen durch Bildungs- und Medienarbeit liegt im besonders am Herzen.

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