Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen

Nach 500 Jahren Expansion ist die kapitalistische Megamaschine in die tiefste Krise ihrer Geschichte geraten.

Nach dem Erfolg seines Werkes Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation, das sich mit der Entstehungsgeschichte globaler Krisen beschäftigt, widmet sich der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler in seinem neuen Buch Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen der Gegenwart und Zukunft.

Weltweit breitet sich zunehmend Chaos aus:

Der Klimawandel wird zur Realität, der Graben zwischen Arm und Reich vertieft sich, Staaten zerfallen oder stehen vor dem Bankrott, während die UNO die größten Fluchtbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg registriert. Diese Krisen bringen die traditionellen politischen Systeme, die keine angemessenen Antworten darauf finden, in Bedrängnis und führen zu weltanschaulichen Verwerfungen. Der Glaube an den Fortschritt weicht zusehends Skepsis, Angst und Unsicherheit, religiös-fundamentalistische und politisch rechte Strömungen erhalten Auftrieb.

Fabian Scheidler zeigt, wie die kapitalistische „Megamaschine“ nach 500 Jahren Expansion in eine ihrer tiefsten Krisen geraten ist. Wir bewegen uns in eine chaotische Übergangsphase hinein, die einige Jahrzehnte andauern kann und deren Ausgang vollkommen offen ist. Während die alten Ordnungen brüchig werden, entflammt ein Kampf darum, wer die Zukunft bestimmen und wie diese aussehen wird.

Werden sich autoritäre Kräfte durchsetzen oder können soziale und ökologische Bewegungen die systemischen Risse nutzen, um eine gerechtere und friedlichere Welt aufzubauen? Welche Rolle spielt Chinas Aufstieg in der neuen Weltunordnung? Und wo zeichnen sich neue Wege des Wirtschaftens und Zusammenlebens ab, die das gegenwärtige System der „globalen Apartheid“ überwinden könnten?

Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen lotet Gefahren und Chancen dieser Übergangszeit aus und bietet einen Kompass für politisches Engagement in Zeiten wachsender Unübersichtlichkeit.

Der Autor:

Fabian Scheidler, geboren 1968, studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV, das u. a. von Noam Chomsky unterstützt wird und regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Zahlreiche Vortragsreisen zu Globalisierungsthemen im In- und Ausland. Veröffentlichungen u. a. in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus (2009). Programmkoordinator des Attac-Bankentribunals in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010). Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater. 2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankers“ (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt. 2015 erschien Fabian Scheidlers Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ im Promedia Verlag (Wien). Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen wählte es zu den „TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015“.

http://www.megamaschine.org/autor/


Die Abschaffung des Bargelds und seine Folgen

Die Abschaffung des Bargelds - der Weg in die totale Kontrolle?

Stehen Sie gern nackt vor Ihrem Bankberater? Das tun Sie künftig aber, weil er jede einzelne Zahlung von Ihnen kennt. Er weiß deshalb auch, was Sie mit wem letztes Wochenende gemacht haben. Das Finanzamt ebenfalls. Und der Hacker sowieso.
Weltweit arbeiten Regierungen und Banken daran, Münzen und Scheine abzuschaffen - vorgeblich im Kampf gegen Terrorismus und Steuerhinterziehung. Dabei gefährdet das Bargeld nicht unsere Sicherheit und Freiheit, es bewahrt sie.
Der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring zeigt, wie Politik und Finanzwelt alles daran setzen, um die völlige Informationskontrolle über uns und unser Leben zu bekommen. Stasi war gestern. Bargeldlos ist heute.

 

Der Autor:

Dr. Norbert Häring, 1963 geboren, ist Wirtschaftsjournalist und Autor populärer Wirtschaftsbücher. Er schreibt für Deutschlands führende Wirtschaftstageszeitung Handelsblatt und  betreibt den Blog Geld und mehr. Der  Bestseller Ökonomie 2.0, den er gemeinsam mit Olaf Storbeck schrieb, gewann den Wirtschaftsbuchpreis 2007.  2014 wurde er mit dem Preis der Keynes-Gesellschaft für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Die von ihm 2011 mitbegründete internationale Ökonomenvereinigung World Economics Association hat über 12.000 Mitglieder. © Norbert Häring

Buch und Blog: www.norberthaering.der

 


Wirtschaften im Dienst der Menschheit

Eine bessere Welt unternehmen

Wirtschaft im Dienst der Menschheit

Können wir uns ein Energieunternehmen vorstellen, das sich auf die Komplettversorgung der Armen in der Welt mit Solarenergie spezialisiert, dabei ohne Subventionen auskommt und schneller expandiert als jedes andere Solarenergieunternehmen? Können wir uns ein Gesundheitsunternehmen vorstellen, das die Kosten für die Operation von Grauem Star um sage und schreibe 95 Prozent reduziert und gleichzeitig in puncto Qualität Weltspitze wird, das 60 Prozent seiner Dienstleistungen für seine über 2,5 Millionen Klienten jährlich schlicht verschenkt und am Ende trotzdem noch 25 Prozent Kapitalrendite erwirtschaftet? Diese Unternehmen gibt es! Peter Spiegel erklärt, wie Social Business funktioniert und entwickelt in seinem Buch "Eine bessere Welt unternehmen - Wirtschaft im Dienst der Menschheit" das Modell des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus weiter.


Monetäre Modernisierung - Zur Zukunft der Geldordnung

Im letzten Vierteljahrhundert haben sich mehr Finanzkrisen ereignet als je zuvor in einem solchen Zeitraum. Die Wurzel des Problems liegt im Geldsystem. Schon seine Bezeichnung als 'fraktionales Reservesystem' mit 'multipler Geldschöpfung' weist darauf hin, dass die Geldordnung undurchsichtig und kaum kontrollierbar ist.

Das verselbständigte Giralgeldregime der Banken erzeugt überschießende Geldmengen per Kredit und fördert damit Spekulationsblasen, Krisenentstehung und allgemeine Überschuldung, letztlich vor allem die Überschuldung der Staatshaushalte auf Kosten der Allgemeinheit.

In diesem Buch werden die Funktionsweise und die Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems dargelegt. Im Anschluss werden verschiedene Reformansätze behandelt, insbesondere der Vollgeld-Ansatz. Dieser beruht auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. An die Stelle des Giralgeldes der Banken tritt das vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Die spezialisierten Banken sollen den Zahlungsverkehr abwickeln und Aktivitäten in den Bereichen des Kunden-, Immobilien- und Anlagegeschäfts finanzieren, jedoch ohne dabei selbst Zahlungsmittel zu erzeugen. Daraus folgende Vorteile sind sicheres Geld, stabilere Preise und Kurse (keine Assetpreis-Inflation), verstetigte Konjunktur- und Börsenzyklen, ungeschmälerter Geldschöpfungsgewinn zugunsten der öffentlichen Hand sowie übergangshalber die buchstäblich einmalige Gelegenheit, die Staatsschuld weitgehend abzubauen.
Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung.

Zum Autor:

Prof. Dr. Joseph Huber ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Umweltsoziologie der Universität Martin-Luther-Universität Hale-Wittenberg seit 1992; bis 1995 auch Direktor des Universitätszentrums für Umweltwissenschaften. Zuvor verschiedene Gastprofessuren im In- und Ausland. Forschung in den Bereichen Ökologische Modernisierung und technologische Umweltinnovationen, Lebenszyklusanalyse und evolutive Dynamik moderner Gesellschaften, Geldreform, Neue Ordnungspolitik im vereinten Deutschland der Berliner Republik. Wiederholt in der Politikberatung tätig zu Themen der Umwelt-, Technologie- und Innovationspolitik sowie der Beschäftigungs-, Sozial- und Gesellschaftspolitik, ebenso als Gutachter für nationale und internationale Zeitschriften und Forschungsförderstellen sowie als Mitherausgeber von Zeitschriften und Buchreihen.


Das Kapital im 21. Jahrhundert

Kapital

"Das Kapital im 21. Jahrhundert" ist ein Werk von außergewöhnlichem Ehrgeiz, von großer Originalität und von beeindruckendem Rigorismus. Es lenkt unser ganzes Verständnis von Ökonomie in neue Bahnen und konfrontiert uns mit ernüchternden Lektionen für unsere Gegenwart. Wie funktioniert die Akkumulation und Distribution von Kapital? Welche dynamischen Faktoren sind dafür entscheidend? Jede politische Ökonomie umkreist die Fragen nach der langfristigen Evolution von Ungleichheit, der Konzentration von Wohlstand und den Chancen für ökonomisches Wachstum. Aber befriedigende Antworten gab es bislang kaum, weil geeignete Daten und eine klare Theorie fehlten.

In "Das Kapital im 21. Jahrhundert" untersucht Thomas Piketty Daten aus 20 Ländern, mit Rückgriffen bis ins 18. Jahrhundert, um die entscheidenden ökonomischen und sozialen Muster freizulegen. Seine Ergebnisse werden die Debatte verändern und setzen die Agenda für eine neue Diskussion über Wohlstand und Ungleichheit in der nächsten Generation. Piketty zeigt, dass das moderne ökonomische Wachstum und die Verbreitung des Wissens es uns ermöglicht haben, Ungleichheit in dem apokalyptischen Ausmaß abzuwenden, das Karl Marx prophezeit hatte. Aber wir haben die Strukturen von Kapital und Ungleichheit nicht in dem Umfang verändert, den uns die optimistischen Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg suggeriert haben. Der Haupttreiber der Ungleichheit - dass Gewinne aus Kapital höher sind als die Wachstumsraten - droht heute vielmehr extreme Formen von Ungleichheit hervorzubringen, die den sozialen Frieden gefährden und die Werte der Demokratie unterminieren. Doch ökonomische Trends sind keine Handlungen Gottes. Politisches Handeln hat ökonomische Ungleichheiten in der Vergangenheit korrigiert, sagt Piketty, und kann das auch wieder tun.

Pressestimmen

"Ich bin froh, dass ich Thomas Piketty gelesen habe und ermutige Sie, es auch zu tun." Bill Gates

"Dieses Buch wird die Ökonomie verändern und mit ihr die ganze Welt." Paul Krugman, Nobelpreisträger, The New York Review of Books

"Es ist DAS Wirtschaftsbuch, das die Welt im Sturm erobert hat." The Economist

"Pikettys 'Kapital im 21. Jahrhundert' ist eine intellektuelle Glanzleistung." Washington Post

"Eine brillante Erzählung über Reichtum und Armut." Süddeutsche Zeitung

"Thomas Piketty ist der Ökonom der Stunde." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Ein Werk von historischer Tiefe mit einem noch nie zusammengetragenen Faktenreichtum." Die Welt

"Wer immer sich ernsthaft mit dem Problem der Ungleichheit beschäftigt, kommt an Piketty nicht vorbei." Handelsblatt

"Zum ersten Mal präsentiert ein Ökonom umfassende Belege für die Aussage 'Wer hat, dem wird gegeben'." SpiegelOnline

 

Thomas Piketty ist Professor an der Paris School of Economics. Er forscht zu den Themen Einkommensverteilung, Vermögensverteilung und soziale Ungleichheit.