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Kulturpreis 2014 der Stadt Wörgl: Nominierungen für Felix Benesch und Claus Strigel

Bei der Kulturpreisverleihung am 21. November 2014 im Wörgler Veranstaltungszentrum Komma trafen sich Filmemacher Claus Strigel (links) und Autor und Regisseur der Komödie "Das Wunder von Wörgl" Felix Benesch (Bild links v.l.). Bild Mitte: Felix Benesch mit den weiteren Nominierten der Sparte Darstellende Kunst & Literatur Stuart Kugler/Gaststubenbühne Wörgl, Andy Winderl/KulturZone Wörgl und Markus Egger/Stadtbühne Wörgl.

Nach 2004 und 2009 vergab die Stadt Wörgl heuer zum dritten Mal für besondere Leistungen im Bereich des Kulturlebens Kulturpreise. Diese Auszeichnungen verstehen sich als Ehrung, Anerkennung, Würdigung und Dank an die Kulturschaffenden. Eine unabhängige, externe Fachjury nominierte aus den Einreichungen aus der Bevölkerung 19 Personen, Gruppen und Organisationen, darunter auch zwei Projekte, die sich mit dem Wörgler Freigeld beschäftigen.

In der Sparte Bildende Kunst wurde Filmemacher Claus Strigel für die Film-Doku „Der Schein trügt“ nominiert. Der Kinofilm ist eine Expedition in die Rätsel des Geldes, die auch nach Wörgl führt und das Wörgler Freigeld beinhaltet. Nach vielfacher Vorführung und TV-Ausstrahlung im deutschen und englischen Sprachraum kommt die Doku demnächst in Frankreich mit französischen Untertiteln in die Kinos.

In der Sparte Darstellende Kunst & Literatur ging der Kulturpreis 2014 an Felix Benesch für das Theaterstück "Das Wunder von Wörgl". Die Jury-Begründung lautete: Die Theaterproduktion thematisiert mit dem Wörgler Freigeld nicht nur ein hoch aktuelles Thema unserer Zeit, sondern auch ein Stück Geschichte dieser Stadt. Damit stimmt das Werk hervorragend mit einem der Ziele des Kulturleitbildes der Stadt Wörgl überein, wo betont wird, dass sich die Stadt zu einer Kulturpolitik bekennt, die Impulse und Unterstützung gibt, um Wörgls reichhaltige Geschichte bewusst zu machen und dadurch Identifikation der EinwohnerInnen mit ihrer Stadt zu fördern, z.B und ausdrücklich auch in Hinblick auf das international bekannte Freigeld-Experiment. Felix Benesch bringt mit seiner Theaterproduktion Wörgl ein Stück weit in die Welt hinaus und trägt damit auch zur Internationalität der Stadt bei. "Das Wunder von Wörgl" wurde bisher nicht in Wörgl aufgeführt, wodurch die Wirkung dieses Stücks in und für diese Stadt noch nicht dem Potential entsprechend zur Geltung kommen konnte. Vielleicht ist dieser Preis nun Anstoß und Motivation, dies zu ändern." Das Stück wurde übrigens heuer ins Verlagsprogramm des Kaiser-Verlag Wien aufgenommen.

Das Unterguggenberger Institut freut sich über die Wertschätzung der beiden Projekte, gratuliert sowohl zur Nominierung als auch zur Preisvergabe und bedankt sich bei Claus Strigel und Felix Benesch für deren Engagement zur wertvollen Vermittlungs- und Bildungsarbeit!

Einen ausführlichen Bericht über die Kulturpreisvergabe lesen Sie hier...

Die Kulturpreisverleihung nützten Felix Benesch und Gattin Annett auch für einen Besuch im Unterguggenberger Institut, im Bild rechts abgebildet mit Obfrau Veronika Spielbichler.

Fotos/Text: Spielbichler

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