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Österreichs Tauschsysteme trafen sich zum Vernetzungstreffen 2013 in Salzburg

 

Der Saal der Methodistischen Kirche in Salzburg beherberte am 13. April 2013 das Vernetzungstreffen der österreichischen Tauschsysteme, zu dem Fritz Keller, Obmann des Talente-Tauschkreises Salzburg begrüßte, hier im Bild links mit Gernot Jochum-Müller, Obmann des Talente Tauschkreises Vorarlberg.

Von der Tausch- zur Wirtschaftsgemeinschaft

Alljährlich im Frühling organisiert der Talentetauschkreis Salzburg in Österreichs geografischer Mitte ein Treffen der österreichischen Tauschsysteme, das zur Vernetzung, Information über aktuelle Entwicklungen und der Zusammenarbeit dient. Heuer trafen sich am 13. April 2013 rund 50 Vertreter aus allen Bundesländern. Die Zusammenschau der Initiativen zeigte, dass sich die Wertigkeiten innerhalb der Geldgestalter-Community bewegen: Monetäre Bewertung und Verrechnung stehen einerseits für erfahrene Tauschkreis-Mitglieder wie auch für neu startende Initiativen  zunehmend an zweiter Stelle – an erster stehen Werte wie Gemeinschaftsbildung, Aufbau regionaler Strukturen zur Grundversorgung, Vernetzung und Entstehung einer neuen Beziehungskultur unter dem Motto „ein gutes Leben für alle“.

In Österreich bestehen rund 30 Tauschsysteme, die Regionalgruppen eingerechnet über 60, meist organisiert in der Rechtsform gemeinnütziger Vereine, wobei Österreichs erfolgreichste Tauschbewegung in Vorarlberg auf Genossenschaftsbasis arbeitet.

Als Träger von Talente-Tauschkreis und eurogedeckten Gemeindegeldern wurde die Talente-Genossenschaft 2012 in die Allmenda Social Business e.G. überführt (www.allmenda.com). Diese Genossenschaft bildet das Dach für weitere Wirtschaftsbereiche wie Bürgerkraftwerke, gemeinsam genützte Büros, Software- und Forschungsprojekte. „Die Allmenda Social Business e.G. bietet an, Rechtsträger für alle österreichischen Regiogelder zu sein – wir haben dieses Modell auch mit der Finanzmarktaufsicht abgesprochen. Zudem bieten wir für die Tausch-Software Cyclos das Hosting und eine Service-Cloud für alle Tauschkreise, die auch das Erstellen von Homepages beinhaltet“, informierte Gernot Jochum-Müller, Obmann des Talentetauschkreises. Der Organisationsentwickler und Unternehmensberater war Mitbegründer des Tauschkreises und freut sich über ein neues Forschungsprojekt in Kooperation mit dem ÖAMTC und der Uni Wien hinsichtlich des Aufbaues einer Mitfahrzentrale unter Verwendung von Handy-Apps. Während die Genossenschaft ihre Geschäftsbereiche ausweitet, gingen im ursprünglichen Tauschkreis die Umsätze 2012 erstmals leicht zurück. „Eine neue Erfahrung für uns“, erklärt Jochum-Müller.

Unter dem Dach des Vorarlberger Talentetauschkreises etablierte sich in den vergangenen Jahren mit der Plattform za:rt – Zusammenarbeit aller regionalen Transaktionssysteme – die Schnittstelle für die überregionale Zusammenarbeit von Tauschsystemen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, sowohl was Software-Entwicklung als auch Austausch zwischen den Systemen betrifft. Mit der jährlichen Entwicklungswerkstatt im Juli besteht die Möglichkeit für startende Initiativen, sich Know-How zu holen und ihr System mit Praktikern zu diskutieren. Zart fungiert als Tauschbörse für Tauschkreise. Die Regeln fürs Mitmachen an der Clearing-Plattform sind transparent und orientieren sich am Umsatz sowie an der ausgegebenen Geldmenge der Tauschsysteme, um durch den Außenhandel nicht die innere Stabilität zu gefährden. Um den überregionalen Austausch zu erleichtern, fasst die zart-ARGE die Einführung von Zeitwertscheinen über 30 Minuten und eine Stunde ins Auge. Weitere Infos zum Clearing und den gemeinsamen, internationalen Marktplatz auf der Internetplattform gibt´s auf www.zart.org

Von links: Ing. Leopold Ebinger, Mitglied beim GIT-Firmen Netzwerk für Kompensationsgeschäfte (www.gitrade.com) und aktiv bei der Geselslchaft für autarke Energie, technische Innovation und Altruismus GAIA (www.gaia-energy.org) mit DI Tobias Plettenbacher von Wir Gemeinsam in Oberösterreich. Bild Mitte: Elfi Reismann vom Verein Lichtblick und Maria Mikulik von der Landentwicklung Steiermark bauen das Zeithilfsnetz Steiermark auf. Bild rechts: Rechtsanwalt Dr. Claudius May informierte über gesetzliche Grundlagen betreffend Tauschsysteme.

Zu den stark wachsenden Systemen in Österreich zählt das Nachbarschaftshilfe-Netzwerk Wir Gemeinsam in Oberösterreich, das 2008 unter dem Namen Timesozial gegründet wurde und mittlerweile über 1.400 Mitglieder in 23 Regionalgruppen aufweist, u.a. auch in Niederösterreich und Salzburg. „2012 verzeichneten wir einen Mitgliederzuwachs von 86 %“, teilte Initiator DITobias Plettenbacher mit. Der Ökologe und Landschaftsplaner arbeitete in den vergangenen fünf Jahren ehrenamtlich für den Aufbau des Netzwerkes, hielt Vorträge und verfasste das Buch „Neues Geld – neue Welt“, das mittlerweile stark erweitert in … Auflage vorliegt. Jetzt wird er in seinen Brotberuf zurückkehren – ein ausreichendes Einkommen lässt sich aus seiner gesellschaftlich wertvollen, gemeinschaftsbildenden Arbeit nicht erzielen.

Wir Gemeinsam entwickelte sich nicht nur quantitativ, auch qualitativ: „Wir haben 2012 die Soziokratie als Organsiationsmodell eingeführt. Wir arbeiten in acht Arbeitskreisen zu den Themen Energieversorgung, Lebensmittel, Gemeinschaftsgärten, Soziales-Gemeinschaftsbildung, Buchhaltung, Öffentlichkeitsarbeit, EDV und Internet sowie in Dialogrunden. Jeder macht nur mehr, was er gerne macht. Ich kann diese Methode jedem nur empfehlen“, erklärt Plettenbacher und ist nach fünf Jahren Aufbauarbeit überzeugt: „Es gibt nichts Wichtigeres als Vernetzung!“ Und enge Kooperation vor Ort. Beim Aufbau des Wirtschaftsnetzwerkes gehe man nun neue Wege mit Verwendung einer vertrauensbasierten  Währung, also nicht mehr nach dem Tauschprinzip des wechselseitigen Kredites. „Wir kommen immer mehr weg vom Tauschen hin zu Gemeinschaftsprojekten wie Kinderbetreuung, Lebensmittelherstellung und Gemeinschaftsgärten.“

 

Viel Kreatives aus Oberösterreich: Bild Mitte und links die "Guade Stund" der Mühlviertler Zeitgenossenschaft, im Bild rechts Gerhard Zwingler bei der Erläuterung seines Modells, das eine Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten anhand einfacher Kennzeichnung vorsieht - damit könne auch eine steuerliche Bewertung verknüpft werden.

SonnenZeit – Spiel des Lebens

Mit einer vollkommenen Vertrauenswährung – also ohne Rechtsanspruch auf Gegenleistung – arbeitet auch das „NETswerk Nachhaltiges Leben“ (Info: http://netswerk.at/), dessen Obmann Gerhard Zwingler die neueste Entwicklung mitteilte: „Seit Jänner 2013 bauen wir mit Biobauern regionale Versorgungsnetzwerke ausgehend von Kleingruppen auf. Die Teilnehmer Innen gewähren sich gegenseitig ein ausgabenbezogenes Grundeinkommen.“  Als Komplementärwährung werden Stunden verwendet. SonnenZeit – Spiel des Lebens“ heißt das gemeinschaftsbildende Organisationsmodell. Künftig  sei auch die Einbindung von  Gewerbebetrieben geplant.

„Das Ziel lautet eine möglichst hohe Lebensqualität im Einklang mit der Natur und ein lebensförderliches Wirtschaftssystem. Wir wollen die Zeithoheit wieder gewinnen “, erklärt Gerhard Zwingler sein mehrstufiges Modell. „Wir schaffen unser Geld und gehen dabei nicht von der Knappheit aus, sondern von der Fülle. Unser Schöpfungskonto funktioniert wie die Sonne.“  Die erste Stufe besteht aus der Gründung von Kleingruppen von 4 bis 8 Leuten, die sich fünf Abende lang unter Anleitung Gedanken darüber machen, was ihre Bedürfnisse eigentlich sind, welche Potenziale die Menschen aufweisen und wie sie diese entfalten können. Das System arbeitet mit der Software Cyclos und ist mit Tauschsystemen vernetzbar.

Tauschkreisverbund will schlankere Verwaltungsstrukturen

Seit 2010 besteht der Tauschkreisverbund Ostösterreich, an dem die Talentetauschkreise  Niederösterreich mit 12 Regionalgruppen, Wien und Südburgenland sowie LETS Wien teilnehmen. Die Systeme nützen einen gemeinsamen Marktplatz und Zeitwertscheine als Bargeld, die gegen Guthaben vom Tauschkonto ausgegeben werden. Im Verbund sind über 1.000 Tauschkreiskonten aktiviert. Als nächstes Ziel visiert der Verbund zur Vereinfachung der Abrechnung eine Verwaltungsreform an. „Derzeit bestehen durch Regionalgruppen, Landesebene und Verbund drei Ebenen, wir wollen um eine reduzieren“, kündigt Rudo Grandits an, der vor einem Monat die Obmann-Funktion im Tauschkreisverbund von Herbert Grill übernommen hat.

Die Zeit als Währung fasst immer mehr Fuß

Die Zeit als Währung hat den Charme, dass sie inflationsgeschützt ist und damit ihre Kaufkraft über lange Zeit behält: Eine Stunde bleibt auch in 20 Jahren eine Stunde – und wenn die dafür erhaltene Leistung vergleichbar ist, steigt die Bereitschaft, für eine Zeitwährung aktiv zu werden. Das zeigt sich am wachsenden Interesse an Zeitbanken, die für Betreuungsdienste gegründet werden.

2012 startete das Zeithilfsnetz Steiermark in Kooperation der Landentwicklung Steiermark mit dem Verein Lichtblick. Für Nachbarschaftsdienste erhält man Zeitguthaben, die man später für vergleichbare Dienstleistungen einlösen kann. „Zu den fünf Pilotgemeinden kommen heuer noch weitere 3 dazu“, berichtet Maia Mikulik über die anhaltende Nachfrage. Sie unterstützt Gruppen bei der Gründung. Der Verein Lichtblick, dessen Hauptarbeitsfeld bislang die ehrenamtliche Betreuung von Patienten am Landeskrankenhaus Graz war, übernimmt die Versicherung aller,  die im Zeithilfsnetzwerk aktiv werden - „dank eines Sponsorings der Uniqua-Versicherung“, teilt Elfi Reismann vom Verein Lichtblick mit, der auch die Öffentlichkeitsarbeit fürs Zeithilfsnetz übernommen hat.

Zeitbanken leisten Sozialarbeit

Seit sechs Jahren besteht die Zeitbank für Alt und Jung  (ww.zeitbank-altjung.at) der Gemeinde Lengau , die rund  160 Mitglieder zählt. Die getauschten Stunden werden mit Zeitschecks verwaltet, die auch an Nicht-Mitglieder verschenkt werden können. Wer nicht über angesparte Zeitguthaben verfügt und Leistungen aus dem Nachbarschaftshilfsnetzwerk beziehen will, kann bis zu einem bestimmten Ausmaß Stunden um 3,60 Euro erwerben. Nach Lengauer Vorbild arbeiten weitere Zeitbanken in Eggelsberg, Innerschwand am Mondsee und Pöndorf in Oberösterreich.

Nach einem Anlassfall 2011 stand der Vorwurf im Raum, die Zeitbank würde ihre Kompetenzen überschreiten und gewerbliche Leistungen anbieten. „Wir sind ein Hilfsdienst, der nicht der Gewerbeordnung unterliegt – das ist der letzte Stand der Verhandlungen mit den Behörden“, teilte Siegrid Pammer von der Lengauer Zeitbank mit. Die Zeitbank sei ein Lückenfüller im bestehenden Netz der sozialen Hilfsdienste.

Zeitgenossenschaft Mühlviertel: Einfache Abwicklung findet Nachahmer

30 Leute fanden sich 2010 im Mühlviertel in Oberösterreich zusammen, um die „Zeitgenossenschaft“ zu gründen. Der Name leitet sich nicht aus der Rechtsform Genossenschaft ab, sondern vom Begriff „Zeitgenossen“. Alle Zeitgenossen bekommen am Beginn 15 Zeitscheine zu je einer „guaden Stund“ als Vertrauensvorschuss geschenkt. Das persönliche Zeitguthaben am Beginn soll ermutigen, sich auch tatsächlich Hilfe zu holen. „Das Zeitsystem ermöglicht den Tausch innerhalb einer größeren Gruppe – so kann man von jemandem etwas bekommen, ohne in dessen Schuld zu stehen“, erklären die Initiatoren der Zeitgenossenschaft Mühlviertel, die mittlerweile Nachahmer im Strudengau, in St. Martin, Bad Leonfelden und in der Grenzregion Schärding, Simbach und Braunau gefunden hat.

Wer etwas anbietet, legt selbst den Wert fest. Der Tauschkreis ist ein loser Zusammenschluss mit dem Zweck erweiterter Nachbarschaftshilfe. Sie verwenden Stundengutscheine, die auf der Rückseite mit Ausstellungsdatum und Aussteller beschriftet werden und  dann innerhalb eines Jahres weitergegeben werden müssen, um ihre Gültigkeit zu bewahren. Auf Kontonführung wird zugunsten einer schlanken Verwaltung verzichtet. Die Zeitgenossen tauschen sowohl Dienstleistungen als auch Waren, gibt zweimal jährlich eine Zeitung heraus, veranstaltet jährlich ein Fest und viermal jährlich ein Zeitcafé. Weitere Info auf www.zeitgenossenschaft.at

Das Tauschen aktivieren

 2012 fanden in einigen Tauschsystem interne Prozesse wie Neubesetzung der Organisationsleitung, aber auch Aktualisierung der Mitgliederkarteien statt mit dem Ziel, die Aktivitäten anzukurbeln beziehungsweise inaktive Mitglieder nicht weiter im System zu führen. Nach dem Neustart verzeichnet der Talentetauschkreis Wien rund 200 Mitglieder bei regem Zulauf  der Talente-Tauschkreis Niederösterreich 12 Regionalgruppen mit rund 600 Mitgliedern. „Wir haben einige ganz dynamische Gruppen“, erklärt Gerhard Weinberger vom TTK Niederösterreich und berichtet von einer neuen Genossenschafts-Initiative zum Aufbau einer regionalen Lebensmittelversorgung (Info: http://wir-regiofood-ggen.blogspot.co.at/)

Über 250 neue Mitglieder innerhalb von zwei Jahren freut sich Alois Tuscher, Obmann des Talente Tauschkreises Kärnten. Über 500 Personen nützen rund 460 Tauschkreiskonten. Im Bundesland Salzburg bestehen bereits fünf Tauschsysteme. „2012 entstanden neue Tauschkreise in Neumarkt, in St. Johann i.P. und ein weiterer befindet sich im Lungau im Aufbau“, teilt Fritz Keller, Obmann des Talentetauschkreises Salzburg  mit, der gemeinsam mit Alois Tuscher aus Kärnten, Gernot Jochum-Müller und Rolf Schilling aus Vorarlberg sowie Jutta Kager aus der Steiermark das Organisationsteam des Vernetzungstreffens bildete.

Rechtliche Information

Beim Tauschsystemtreffen erläuterte Rechtsanwalt Dr. Claudius May gesetzliche Grundlagen zu Vereinsrecht, Genossenschaft und anderen Organisationsformen wie der Gesellschaft nach bürgerlichem Recht, auch  hinsichtlich der Steuergesetzgebung. Besonders interessierten Fragen zur Gemeinnützigkeit, wie auch zur Auszahlung von Funktionärspauschalen. May machte auch deutlich, wo Vereine an ihre Grenzen kommen – etwa bei Mitgliedszahlen ab 1.000 Personen. Im Zweifelsfall regte er an, mit dem Finanzamt Kontakt aufzunehmen. Die Tauschsysteme informieren ihre Mitglieder darüber, was  wie zu versteuern ist. Besonders heikel ist die Situation für Bezieher von Frühpensionen, Mindestpensionen und Ausgleichszulagen. In diesem Fall müsse jedes Einkommen angegeben werden, da Zusatzeinkünfte abgezogen werden oder gar zum Wegfall der Ausgleichszulage führen. „Das liegt im Ermessen des Verwaltungsbeamten – also besser vorher abklären“, rät Gernot Jochum-Müller aus langjähriger Erfahrung. Praktisch gesetzlich ausgeschlossen vom Mitmachen bei Tauschkreisen sind auch Asylwerber. Dass damit gesellschaftliche Gruppen betroffen sind, für die die Mitarbeit in solchen Initiativen aus vielerlei Hinsicht wertvoll und wünschenswert wäre, zählt zu jenen Punkten, deren gesetzliche Adaptierung an die Bedürfnisse der Gesellschaft angestrebt werden sollte.

  

Vielfältiger kulinarischer Mittagstisch (Bild links). Die Mitglieder des Talentetauschkreises Salzburg (Bild Mitte) mit dem rührigen Obmann Fritz Keller (rechts) übernahmen dankenswerterweise wieder die Organisation des Vernetzungstreffens der Tauschsysteme vor Ort. Bild rechts: Gruppenfoto von TeilnehmerInnen (nicht vollzählig).

Vernetzung  bewährt sich

Das Vernetzungstreffen diente auch zur Information über neue Initiativen, die sich zwar an die Tauschkreis-Idee anlehnen, in der Ausrichtung aber doch davon unterscheiden. Das Treffen war auch   Inspirationsquelle für Menschen, die selbst aktiv werden wollen und brachte  weitere Themen wie  die Zusammenarbeit mit Foodcoops, CSA – Community Supported Agriculture (gemeinschaftsunterstützte Landwirtschaft)  und Gemeinschaftsgärten ein.

Ganz praktisch getestet wurde die überregionale Zusammenarbeit der Tauschsysteme bei der Mittagsverpflegung, die sich aus mitgebrachten Spezialitäten aus allen Teilen Österreichs zusammenstellte und mit allerlei köstlichen Schmankerln und Dank des Einsatzes der Mitglieder des Talentetauschkreises Salzburg auch mit warmen Suppen aufwartete.

Am Sonntag, 14. April 2013, befasste sich dann noch das Treffen der Bundesländerdeligierten u.a. mit Fragen zur Organisation des Clearings, das den überregionalen Austausch regelt. Zur Vereinfachung werden befristete „zart-Zeitwertscheine“ mit einem Wert von einer halben und einer Stunde diskutiert. Überregional ist vor allem die Nutzung von Urlaubsangeboten interessant. Zur Weiterentwicklung dieser Idee wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Zur internen Kommunikation finden monatlich Skype-Konferenzen statt.

Das österreichische Vernetzungstreffen aller Transaktionssysteme 2014 wird am Samstag, 22. März wieder in Salzburg stattfinden. Die vorbereitende Arbeitsgruppe trifft sich bereits am Tag zuvor, Orte und detailliertes Programm werden zeitgerecht noch bekannt gegeben.

Weitere Bilder vom Vernetzungstreffen der österreichischen Tauschsysteme hier in der Galerie...

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