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Filmabend in St. Johann am 18.2.2010, in Wörgl am 16.3.2010 und in Innsbruck am 17.3.2010

Der Schein trügt
Eine Expedition in die Rätsel des Geldes

Dokumentarfilm von CLAUS STRIGEL mit anschließender Diskussion

Der mehrfache Grimme-Preisträger Claus Strigel nimmt den Zuschauer mit auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes und lüftet seine Geheimnisse. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit erweist sich als ebenso genial wie zerstörerisch

18.2.2010, 20:00, Alte Gerberei, ST. JOHANN,
anschließende Diskussion
mit Veronika Spielbichler, Obfrau vom Unterguggenbergerinstitut Wörgl

16.3.2010, 19:00, im Tagungshaus, WÖRGL
anschließende Diskussion mit Rudo Grandits

17.3.2010, 19:00 im Zukunftszentrum, INNSBRUCK
anschließende Diskussion mit dem Regisseur Claus Strigel


Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir, wir wüssten, womit wir es zu tun haben: mit Geld. Aber der SCHEIN trügt. Nur 2% der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Erdball pumpen, werden zum Austausch von Waren oder Dienstleistungen benutzt. Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein. Woher kommen die Milliarden, fragen wir uns, wenn wir von immer unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und Industriekonzerne hören. Während viele Menschen mit Zins und Zinseszins ihre Kredite abstottern und Angst haben, ihr Geld könnte plötzlich nichts mehr wert sein, pokern die Reichen und Mächtigen weiter um Milliardenbeträge, von denen keiner sagen kann, wodurch sie gedeckt sind.

Mir wurde erst während des Filmschnitts klar, welchen Sprengstoff Aristoteles’ Definition „ein Eines„ für Alles“ birgt. Denn genau hierin liegt die Ursache für die Genialität des Geldes und gleichzeitig für seine Fatalität.“ (Claus Strigel)

DER SCHEIN TRÜGT ist eine Produktion der DENKmal Film, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und 3sat/ SF/ZDF, gefördert durch den FilmFernsehFond Bayern.


CLAUS STRIGEL war schon mit 11 Jahren begeisterter Ganz-Jung-Filmer auf Super 8. Zwischen dem 11. und 18. Lebensjahr entstanden Experimental- und Kurzspielfilme (u.a. „Umsonst“, „da capo al fine“, „DESASTER“). Nach dem Abitur einige langfristig erfolglose Versuche sich von der praktischen Filmarbeit abzuwenden: Studium der Psychologie, Pädagogik und Philosophie. 1976 Gründung der DENKmal- Film zusammen mit Bertram Verhaag.

RUDO GRANDITS entwarf das Modell „Energiegedeckte Regionalwährung“ im Rahmen des Waldviertler Regionalwährungsprojektes. Er ist Mitbegründer der
Initiative „Neues Geld“ und ist derzeit freiberuflich tätig als Referent zum Thema Geld und Komplementärwährung sowie als Berater für Komplementärwährungs-Design.

VERONIKA SPIELBICHLER ist Obfrau vom
Unterguggenberger Inststitut,
Verein für Dokumentation, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Wörgler Freigeld-Experiment 1932/33 sowie zum Thema Komplementärwährungen heute.

Veranstalter: Grüne Bildungswerkstatt Tirol e.V. -
Mitveranstalter:
Unterguggenberger Institut, Zukunftszentrum Innsbruck, Die Grünen in St. Johann, Die Wörgler Grünen, Die Innsbrucker Grünen

Weitere Infos zum Film online auf www.denkmal-film.com

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