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Vorträge von Martin Schmidt Bredow
Warum die Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise wurde – was tun?
Vortrag Martin Schmidt-Bredow
   Dienstag, 12. Mai 2009 um 19:00 Uhr  Eintritt ?€
bei der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen
in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Ort: München,  Schwanthalerstr. 91

(schräg ggüb. vom Eine-Welt-Haus -
direkt am U-Bhf. Theresienwiese U 4/5)

Die jetzige Weltwirtschaftskrise dürfte die schwerste in unserem Leben sein und - in Wellen - mindestens einige Jahre dauern. Mit ihr dürfte unsere Finanz- und Wirtschaftswelt in ihrer bisherigen Form zu Ende gehen und unser Sozialsystem wird sich grundsätzlich ändern müssen um zu überleben.



Eigentlich geht aber nur unsere bislang gewohnte Welt des 20. Jahrhundert unter – und danach kommt etwas Neues. Im Übergang drohen nicht nur Hyperinflation und Vermögensvernichtung, sondern auch die Gefahr, dass viele im Falle einer schweren Deflation ihre kreditfinanzierten Häuser verlieren könnten.



 Warum der Staat das nicht unbedingt aufhalten kann - Wie könnte die Krise weiter verlaufen? - Wovon sollen wir in Zukunft leben, wenn die Arbeitsplatzvernichtung so weiter läuft?


Referent Dipl.kaufman Martin Schmidt-Bredow 

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Währungsreform 201X -
Ausweg aus der Krise ?
Vortrag - Donnerstag  14. Mai 2009 um 19:00 Uhr in der Seidlvilla 80802 München
Nikolaiplatz 1 b  (U 3/6 Giselastraße) - Eintritt 10,- €, erm. 8,- € bzw. 15 Talente (für Tauschringteilnehmer)

So etwas wie eine „Währungsreform“ - ehrlicher wäre die Bezeichnung "massive Geldabwertung" - erfährt man kaum vorher aus dem großen Medien, im Internet wird sie aber seit Davos Anfang Februar bereits heftig diskutiert, erreicht bereits die Mainstreammedien und ein Ex-Finanzminister erklärt "Von einer Währungsreform sind wir noch meilenweit entfernt!"



Nachdem seit Jahrzehnten Geldmengen, Schulden und Vermögen viel schneller gewachsen sind als die reale Wirtschaftsleistung, muss nun eine schmerzhafte Anpassung erfolgen. Es bleiben eigentlich nur noch drei Auswege: die Geldmenge massiv zu reduzieren (--> unabsehbare langjährige Dauerkrise), unkontrollierte Hyperinflation (die Sache regelt sich chaotisch "von selber") oder eine Währungsreform als mehr oder weniger gut organisierter Bankrott mit Neuanfang.



Kann dies nur international erfolgen? Wie könnte ein neues Weltwährungssystem aussehen (es gibt Signale, was uns nach dem G20-Gipfel im April als neuer Weltwährungsvorläufer präsentiert werden wird)?


 Warum könnten große Mittelmeer-€-Länder wohl bald aus der Währungsunion herausfliegen und damit den Euro schwer erschüttern? Kann eine solche Währungs-„Reform“ mit sozialen Aspekten organisiert werden?  Wie hoch muss die Abwertung unseres Geldwertes mindestens sein? Warum sieht Ex-Weltbank-Vizechef Stiglitz die meisten (privaten) Banken untergehen? Wie könnte ein besseres Kreditvergabesystem aussehen – mit oder ohne Zins? Kann man Vermögenssubstanz retten oder muss man froh sein, dass alle monetären Werte und Schulden gleichermaßen zusammengestrichen werden dürften?



Martin Schmidt-Bredow erwartete seit einem Jahrzehnt diese Krise und sagte sie seit 2005 in Vorträgen voraus.  Jetzt erklärt er an Hand früherer Weltwirtschaftskrisen und „bewährter“ Währungsreformen, wie es vielleicht kommen könnte.


Referent Dipl.kaufman Martin Schmidt-Bredow   
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