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Vorträge von Martin Schmidt-Bredow in München

WIEDERGHOLUNG AUF GRUND DER GROSSEN NACHFRAGE
Staatsbankrotte & Währungsreform 201X - Ausweg aus der Krise ?
Mittwoch
,  11. März 2009 um 19:30 Uhr in der Seidlvilla 80802 München
Nikolaiplatz 1 b  (U 3/6 Giselastraße) - Eintritt 10,- €, erm. 7,- € bzw. 15 Talente (für Tauschringteilnehmer)


So etwas wie eine „Währungsreform“ - ehrlicher wäre die Bezeichnung "massive Geldabwertung" - erfährt man kaum vorher aus dem großen Medien, im Internet wird sie aber seit Davos Anfang Februar bereits heftig diskutiert, erreicht bereits die Mainstreammedien und ein Ex-Finanzminister erklärt "Von einer Währungsreform sind wir noch meilenweit entfernt!"

Nachdem seit Jahrzehnten Geldmengen, Schulden und Vermögen viel schneller gestiegen sind als die reale Wirtschaftsleistung, muss nun eine schmerzhafte Anpassung erfolgen. Es gibt dafür nur drei "bewährte" Auswege: Krieg, unkontrollierte Hyperinflation oder eine Währungsreform als mehr oder weniger gut organisierter Bankrott mit Neuanfang. Oder als 4.Möglichkeit, riesige Geldmengen aus dem Verkehr zu ziehen - mit unabsehbaren Konsquenzen einer langjährigen Dauerkrise.

Kann diese nur international erfolgen? Wie könnte ein neues Weltwährungssystem aussehen? Warum könnten große Mittelmeer-€-Länder wohl bald aus der Währungsunion herausfliegen und damit den Euro schwer ers
chüttern oder gar zerbrechen lassen? Kann eine solche „Reform“ mit sozialen Aspekten organisiert werden?  Wie hoch muss die Abwertung unseres Geldwertes mindestens sein? Warum sieht Ex-Weltbank-Vizechef Stiglitz die meisten (privaten) Banken untergehen? Wie könnte ein besseres Kreditvergabesystem aussehen – mit oder ohne Zins? Kann man Vermögenssubstanz retten oder muss man froh sein, dass alle monetären Werte und Schulden gleichermaßen zusammengestrichen werden dürften? Und: Wie lange (oder kurz!?) dauert es noch?

Martin Schmidt-Bredow  erwartete seit einem Jahrzehnt diese Krise und sagte sie seit 2005 in Vorträgen  voraus. Jetzt erklärt er an Hand früherer „bewährter“ Währungsreformen, wie es vielleicht kommen könnte.
Referent Martin Schmidt-Bredow   


 

 

Woher kommt Reichtum?
Was macht die Gesellschaft wirklich reich?

Dienstag,  17. März 2009 um 19:00 Uhr bei Sozialer Skulptur München
Augustenstr. 45  München (U2 Köngisplatz od. Theresienstr.) - Spende erwünscht (für Sozialer Skulptur München)

Gesellschaftlicher Reichtum besteht aus wesentlich mehr als dem Bruttosozialprodukt. Darum hat z.B. der König von Bhutan das Ziel der Mehrung des Bruttonationalglücks seines Volkes.
Korreliert mehr materieller Wohlstand mit mehr Glücksempfinden? (Nein.)
Wie ist der äußerliche Reichtum verteilt? Wer sind die Reichsten im Lande? Warum und wie schützen sie sich vor der Öffentlichkeit? Wer leiht eigentlich dem Staat noch immer mehr Geld?
Wenn Geld ein Kommunikationsmedium ist, wie kann es dann wieder gemeinschaftsfördernd werden? Was sind die Bedingungen für nachhaltiges Blühen von Wirtschaft UND Gesellschaft ?
Interessanterweise haben Wissenschaftsdiziplinen außerhalb der Ökonomenzunft wie auch eine Reihe wirtschaftswissenschaftlicher Studien nachgewiesen, dass wirtschaftlich nachhaltige Erfolge auf Dauer eher nach dem Prinzip „Kooperation statt Konkurrenz“ erzielt werden statt nach den Maximen von Wettbewerb und egoistischem Vorteilsstreben.
Referent Martin Schmidt-Bredow   Spende erwünscht (für Soziale Skulptur München)


Grundeinkommen versus Recht auf Arbeit -
Wovon und wofür werden wir künftig leben?

Dienstag, 24. März 2009 um 19:00 Uhr bei Sozialer Skulptur München Augustenstr. 45  München (U2 Köngisplatz od. Theresienstr.) - Spende erwünscht (für Soziale Skulptur München)

 

Der technische Fortschritt führt dazu, dass nur noch für 20% der Menschen gewerbliche Arbeit zu tun bleiben wird. Wovon und wofür werden die Menschen dann künftig leben? Es gibt funktionierende Alternativen - mit und ohne Grundeinkommen.

Referent Martin Schmidt-Bredow

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