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Veranstaltungen im Oktober/November 2008

1. Crash statt Cash
Warum wir die globalen Finanzmärkte bändigen müssen

30 Jahre Finanzmarktliberalisierung brachten entgegen der Versprechungen nicht Wohlstand für alle, sondern ein Anwachsen der Kluft zwischen Reich und Arm sowie Instabilität. Das Buch beleuchtet die Rolle mächtiger Hedge- und Private-Equity-Fonds und die Bedeutung des Shareholder-Values und analysiert die Auswirkungen auf die Sozialsysteme in den Industriestaaten sowie die Folgen für die Entwicklungsländer.
Neben fundierter Kritik werden auch Lösungen und Handlungsmöglichkeiten für die nationale und internationale Politik aufgezeigt. Demokratische Politik muss die Regeln bestimmen und wieder für stabile Finanzmärkte sorgen. Diese müssen die Realwirtschaft unterstützen anstatt sie zu dominieren und zu destabilisieren.


Buchpräsentation des neuen attac-Buches "Crash statt Cash" mit Christian Schoder

Donnerstag, 16.Oktober 2008, 19:00
Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstraße 15a, Innsbruck
gemeinsame Veranstaltung von Wagnersche Buchhandlung, Zukunftszentrum Tirol und attac tirol


2. Radio attac tirol
Sendungsthema: Christian Felber - Neue Werte für die Wirtschaft

Dienstag, 21.Oktober 2008, 20:00 - 21:00
Radio Freirad, 105.9 MHz, Innsbruck und Umgebung, www.freirad.at



3. Let's make money
„The best time to buy is when there is blood on the streets” (M. Mobius)
In LET´S MAKE MONEY folgt Erwin Wagenhofer der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem. Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherungen.
Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein – ob wir wollen oder nicht. Die Bank speist unser Guthaben in den globalen Geldkreislauf ein. Ob unsere Bank das Geld an einen spanischen Bauentwickler verleiht? Wir KundInnen wissen es nicht. Möglicherweise borgen Banken, Versicherungen oder Pensionsfonds unser Geld auch an einen Spekulanten. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten!“ Doch Geld arbeitet nicht: Arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.
LET´S MAKE MONEY zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer KundInnen jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal sind. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung. LET´S MAKE MONEY spricht weniger von einer Finanzkrise, sondern von einer Gesellschaftskrise. Und „am Ende bezahlen es immer der so genannte kleine Mann und die so genannte kleine Frau!” (Hermann Scheer)
Erwin Wagenhofer: „Ich will sagen, dass es wieder zu einer Katastrophe kommen wird, wenn die Verteilung der Rohstoffe und der Nahrung und des Geldes nicht gelingt, wenn es nicht gelingt, dass auch die Schwächsten einer Gesellschaft partizipieren können. Globalisierung schließt auch globale Verantwortung mit ein. Wenn mein Hemd aus China kommt, dann habe ich etwas mit China zu tun. Das soll durch den Film transparent werden und sollte eigentlich die tägliche Botschaft unserer Regierungschefs sein.”

 



ab 31.Oktober 2008 in den Kinos

in Anwesenheit von Regisseur Erwin Wagenhofer:
Samstag, 1.November 2008
Leokino, Anichstraße 36, Innsbruck

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