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Hilfe zur Selbsthilfe in den Armenvierteln von Sao Paolo

Darüberhinaus sind diese Projekte fast immer der erste Schritt zu einer Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung. Obwohl sie landwirtschaftliche Nutzfläche sind, leisten die Gärten auch einen wesentlichen kulturarchitektonischen Stadtentwicklungsbeitrag. In den schnell- und wildwachsenden Favelasiedlungen lateinamerikanischer Großstädte gibt es so gut wie keine Grünflächen, Parks, oder zur Erholung ausgewiesene öffentliche Freiräume.


"Wir suchen für den Weiterbestand und Ausbau unserer Projekte die nötigen Finanzmittel. Und das sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene, ob mit Mitteln aus der Privatwirtschaft, von Behörden oder von Hilfsorganisationen. Unsere Organisation „Städte ohne Hunger“ ist selbständig und politisch, religiös oder parteipolitisch unabhängig",  erklärt der engagierte Projektkoordinator von "Städte ohne Hunger", Hans Dieter Temp und bittet um Unterstützung.

Die im Jahr 2004 gegründete Nichtregierungsorganisation hat im Osten der Stadt São Paulo bereits sieben gemeinschaftliche Gärten angelegt. Die Wahl fiel auf den Osten der Stadt, weil der Osten „im Ranking nach Gewaltverbrechen an zweiter Stelle steht und hier die größte Arbeitslosigkeit herrscht“, so Temp. Derzeit kommen die gemeinschaftlichen Gärten von Temp bereits 665 Personen direkt zugute, die meisten davon sind arme Frauen. Indirekt profitieren weitere 3.325 Personen.

Eine ausführliche Schilderung des Projektes "Cidades Sem Fome"  auf deutsch bietet das "Revista German Business Center" in Brasilien auf der Website www.citadessemfome.com.br - den Beitrag "Gemüse auf dem Asphalt haucht der Peripherie São Paulos neues Leben ein - Gemeinschaftliche Gärten schaffen Arbeitsplätze, Einkommen und Lebensmittel, und das mitten im Chaos der Großstadt" können Sie hier nachlesen...

Auf Wunsch übermittelt Hans Dieter Temp an Interessierte auch weitere ausführliche Projektinformationen auf deutsch. Weitere Informationen bietet auch die oben angeführte Website. Hans Dieter Temp ist unter der E-mail-Adresse Cidadessemfome@uol.com.br erreichbar.

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