Vor vier Jahren besuchte Prof. Dr. Margrit Kennedy (links, mit Veronika Spielbichler) mit einem Kamera-Team des ARD Wörgl, um sich auf die Spuren des historischen Wörgler Freigeld-Experimentes zu begeben und für die Doku "Geld ist nicht genug" zu filmen. Die charismatische Vordenkerin der geldkritischen Szene im deutschsprachigen Raum stellte das Wörgler Freigeld bereits 1987 in ihrem mittlerweile in 22 Sprachen übersetzten Buch "Geld ohne Zinsen und Inflation" als erfolgreiches zinsfreies Geld vor. Am 28. Dezember 2013 endete die bewegte Lebensreise der Architektin, Ökologin und geldsystemkritischen Buchautorin im Alter von 74 Jahren im Ökodorf "Lebensgarten Steyerberg", wo sie mit ihrem Mann Declan Kennedy gelebt hatte. Mit Margrit Kennedy starb eine engagierte Vorkämpferin für eine gerechtere Welt, die über Jahrzehnte wertvolle Bildungsarbeit leistete und mit großem Engagement beratend bei der Umsetzung von Regionalwährungen heute mitgewirkt hat. Kennedy verstand es, komplexe Inhalte verständlich zu erklären und Menschen zu motivieren, bei der Gestaltung einer anderen Welt aktiv mit zu arbeiten. Ihre Vorträge und Bücher halfen mit, das Wörgler Freigeld-Experiment international bekannt zu machen.



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