Eine ganzseitige Reportage widmet die deutsche Wochenzeitung Die ZEIT in ihrer Weihnachtsausgabe am 22. Dezember 2010 dem historischen Wörgler Freigeld 1932/33. Unter dem Titel "Das Wunder von Wörgl" schildert Wolfgang Uchatius, der für die Recherche im Herbst auch Wörgl besuchte, auf Seite 22 ausführlich den Ablauf des historischen Geldexperimentes und zitiert dabei aus dem Buch "Schwundgeld" des Historikers und Publizisten Dr. Wolfgang Broer. Die Freigeldlehre blieb nach dem 2.Weltkrieg eine Außenseitertheorie, die selbst vielen Fachleuten unbekannt sei, schließt Wolfgang Uchatius seine Reportage und nimmt Bezug auf die zahlreichen Regionalgeldinitiativen heute im deutschsprachigen Raum. Einige davon seien "Spielereien, andere eine ernsthafte Zweitwährung - immer aber hatten ihre Initiatoren denselben Gedanken: Das Geld soll nicht herumliegen, sondern zirkulieren, vom Zimmermann zum Metzger, vom Metzger zum Bauern, auf dass es allen besser gehe, wie einst in Wörgl."

Die Reportage gibt´s jetzt auch bei ZEIT-ONLINE unter http://www.zeit.de/2010/52/Woergl



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