Überwältigt vom Riesenansturm waren die Organisatoren des Kongresses Solidarische Ökonomie von 20. bis 22. Februar 2009 in Wien an der Universität für Bodenkultur. 800 statt erwarteter 400 TeilnehmerInnen nützten 120 Programmangebote rund um das Thema solidarische Wirtschaft. Dabei wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens aus Europa aber auch aus Südamerika vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Hier drehte sich alles um eine Wirtschaft, die auf gegenseitiger Unterstützung statt Konkurrenz beruht und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dem basisdemokratischen Ansatz wurde auch die Kongress-Organisation gerecht - das gesamte Programm entstand durch einen partizipativen Prozess. Organisiert wurde er von Personen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen. Das Unterguggenberger Institut beteiligte sich mit einem Workshop über die Chancen von Komplementärwährungen als Wirtschaftskrisenhilfe anhand des Wörgler Freigeldes sowie mit der Plakatausstellung neuesGELD und sammelte Unterschriften für die Petition Neues Geld. Besonders gut gefielen die Plakate Mauricio Sardá Faria von der Abteilung Solidarische Ökonomie des brasilianischen Arbeitsministeriums - dort will er sie jetzt aufhängen. Mehr zum Kongress lesen Sie hier...



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