Das Tahiti Projekt

Buchcover "Das Tahiti Projekt" von Dirk C. Fleck
Illustrator: Piper
Published: 2010

Der deutsche Journalist und Buchautor Dirk C. Fleck schuf 1993 mit dem Roman „GO! – Die Ökodiktatur“ ein düsteres, sehr negatives Zukunftsszenario, für den er mit dem Deutschen Science Fiction-Preis ausgezeichnet wurde. Das entworfene Horrorszenario ging ihm selbst an die Nieren, und so stieg er gern auf die Anregung von Eric Bihl vom Verein Equilibrismus ein, doch einen Roman mit positiven Ansätzen zur Bewältigung der vielfältigen Probleme zu schreiben. Herausgekommen ist von 2008 bis 2015 die „Maeva-Trilogie“, deren erster Teil „Das Tahiti-Projekt“ 2008 erschien und ebenfalls mit dem Deutschen Science Fiction-Preis prämiert wurde.

2011 folgte der zweite Ökothriller „Maeva“, in der Taschenbuchausgabe mit dem Titel „Das Südsee Virus“ und 2015 rundete „Feuer am Fuß“ die Trilogie ab.

Das „Tahiti-Projekt“ spielt im Jahr 2022: Die Welt droht in einem Chaos aus natur- und menschengemachten Katastrophen unterzugehen. Nur auf Tahiti wächst ein neues, ökologisches Paradies heran, in dem bereits bestehende nachhaltige Konzepte und Technologien eingesetzt werden und dem Untergangs-Szenario eine lebenswerte Zukunft gegenüberstellen. Im Buchanhang listet Dirk C. Fleck die Vorbilder für einen ökologischen, ökonomischen und sozialen Wandel auf, in dem das sozioökologische Wirtschaftskonzept des Equilibrismus (Info www.equilibrismus.org) ebenso eine Rolle spielt wie bereits erprobte Alternativen. So verwundert es nicht, dass auf Tahiti auch eine Geldreform umgesetzt wird – Zinsen gehören der Vergangenheit an und das Geld wird durch eine Besteuerung in Umlauf gehalten. Das Vorbild dafür fand Fleck im Wörgler Freigeld, auf das auch explizit hingewiesen wird.