Das Ende der Rentenökonomie

Buchcover "Das Ende der Rentenökonomie". Foto: Metropolis Verlag
Illustrator: Metropolis
Published: 2017
Wie wir globale Wohlfahrt herstellen und eine nachhaltige Zukunft bauen können

Dieses Buch handelt von einem neuen ökonomischen Paradigma. Jeder politische
Entscheidungsträger sollte es kennen. Spätestens seit der Wirtschaftskrise 2008 sind die herkömmlichen Wirtschaftswissenschaften unglaubwürdig geworden. Die ökonomische Erde in diesem durch die neoklassische Theoriewelt geprägten Fach ist eine Scheibe. In "Das Ende der Rentenökonomie" stellen 13 Beiträge dar, wie die Arbeiten der alten klassischen Ökonomen durch die Neoklassik pervertiert und im Interesse mächtiger Interessengruppen instrumentalisiert wurden. Die Beiträge leisten eine Rückbesinnung. Dabei beziehen sie sich auf die wichtigsten Arbeiten von Mason Gaffney, einem mittlerweile emeritierten Professor der University of California (Riverside), USA, und herausragendem heterodoxen Ökonomen. In seinem Sinne zeigt dieser Band, wie die Volkswirtschaft dem Gemeinwohl dienen kann. Die Befreiung aus der Zwangsjacke einer dauerhaften Stagnation, öffentlicher Armut, niedriger Löhne und Beschäftigungsunsicherheit ist möglich.

Inhalt
Fred Harrison: Jenseits des Sozialismus: Kultur und Wissenschaft • Kris Feder: Ökonomie von Grund auf: Öffentliche Einnahmen und Produktionsstruktur • Mary Cleveland: Zurück in die „Space Age Economics“ – eine Zeitreise • Fred Foldvary: Ein neuer Rahmen: Mason Gaffney als ultimativer Heterodoxer • Francis K. Peddle: Der Wert des Gemeinwohls: Mason Gaffneys Philosophie der Versöhnung • Fred Harrison: 14 Billionen Dollar Schubkraft heraus aus der großen Stagnation • Ted Gwartney: Der öffentliche Wert und sein Potenzial: Zur Dynamik der Grundstückswerte • Dirk Löhr: Unternehmen als Land Banks und Renditejäger • Terry Dwyer: Steuerhinterziehung und die nahenden Steuerkriege • Duncan Pickard: Denkanstöße aus der Aufklärung • Fernando Scornik Gerstein: Falsche Hoffnungen
in Euroland • Peter Smith: Schreie der Wildnis • Roger Sandilands: Die Kultur des
Wohlstands • Nicolaus Tideman: Eine moralische Revolution ist nötig