New Work - Wie wir morgen tun, was wir heute wollen

Wie wir morgen tun, was wir heute wollen

Viele Arbeitnehmer sind frustriert von ihrem Job, hadern mit den Arbeitsbedingungen und kritisieren ihre Chefs, weil sie ihnen nicht hinreichend vertrauen und Leistungen kaum anerkennen. Oftmals wird Engagement nur noch in der Freizeit gelebt.

Das muss nicht sein und lässt sich ändern. Denn es gibt bereits heute vielfältige neue Möglichkeiten des Arbeitens, in denen das Leben in der Arbeit einen Platz einnimmt und umgekehrt auch die Arbeit im Leben.

Wer darüber mehr erfahren möchte, für den ist dieses Buch genau das richtige. Es beschreibt die Möglichkeiten, die die neue Arbeitswelt für uns alle bereithält. Die gute Nachricht lautet: Jeder kann seine Arbeit (künftig) so gestalten, dass er sie mit Freude ausübt! Denn unsere Arbeitswelt steht vor einem tiefgreifenden Wandel, der weit über das hinausgeht, was wir uns bisher vorgestellt haben.

Die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung, Demografie und sozialer Wandel stellen alles auf den Kopf, was wir bisher über die Arbeitswelt denken und wissen. Statt zu jammern, die Tage bis zur Rente zu zählen und uns von den Entwicklungen überrollen zu lassen, können wir uns den Veränderungen stellen und sie so positiv wie möglich für uns nutzen. Entscheidend dafür ist: Wer wagt, der gewinnt!

Autorin:

Dr. Isabelle Kürschner ist Impulsgeberin und Denkanstifterin aus Leidenschaft. Ihre Themen New Work, Diversity und Work-Life-Integration liebt und lebt sie auch persönlich und sie hat ihre eigene Arbeitswelt in den letzten fünf Jahren völlig auf den Kopf gestellt. Mit ihren Fachbeiträgen, Büchern und Vorträgen nimmt sie die Menschen mit und stiftet sie an, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich aus alten Denkmustern zu befreien.

https://isabellekuerschner.com/new-work/

 

 


Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen

Nach 500 Jahren Expansion ist die kapitalistische Megamaschine in die tiefste Krise ihrer Geschichte geraten.

Nach dem Erfolg seines Werkes Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation, das sich mit der Entstehungsgeschichte globaler Krisen beschäftigt, widmet sich der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler in seinem neuen Buch Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen der Gegenwart und Zukunft.

Weltweit breitet sich zunehmend Chaos aus:

Der Klimawandel wird zur Realität, der Graben zwischen Arm und Reich vertieft sich, Staaten zerfallen oder stehen vor dem Bankrott, während die UNO die größten Fluchtbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg registriert. Diese Krisen bringen die traditionellen politischen Systeme, die keine angemessenen Antworten darauf finden, in Bedrängnis und führen zu weltanschaulichen Verwerfungen. Der Glaube an den Fortschritt weicht zusehends Skepsis, Angst und Unsicherheit, religiös-fundamentalistische und politisch rechte Strömungen erhalten Auftrieb.

Fabian Scheidler zeigt, wie die kapitalistische „Megamaschine“ nach 500 Jahren Expansion in eine ihrer tiefsten Krisen geraten ist. Wir bewegen uns in eine chaotische Übergangsphase hinein, die einige Jahrzehnte andauern kann und deren Ausgang vollkommen offen ist. Während die alten Ordnungen brüchig werden, entflammt ein Kampf darum, wer die Zukunft bestimmen und wie diese aussehen wird.

Werden sich autoritäre Kräfte durchsetzen oder können soziale und ökologische Bewegungen die systemischen Risse nutzen, um eine gerechtere und friedlichere Welt aufzubauen? Welche Rolle spielt Chinas Aufstieg in der neuen Weltunordnung? Und wo zeichnen sich neue Wege des Wirtschaftens und Zusammenlebens ab, die das gegenwärtige System der „globalen Apartheid“ überwinden könnten?

Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen lotet Gefahren und Chancen dieser Übergangszeit aus und bietet einen Kompass für politisches Engagement in Zeiten wachsender Unübersichtlichkeit.

Der Autor:

Fabian Scheidler, geboren 1968, studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV, das u. a. von Noam Chomsky unterstützt wird und regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Zahlreiche Vortragsreisen zu Globalisierungsthemen im In- und Ausland. Veröffentlichungen u. a. in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus (2009). Programmkoordinator des Attac-Bankentribunals in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010). Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater. 2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankers“ (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt. 2015 erschien Fabian Scheidlers Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ im Promedia Verlag (Wien). Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen wählte es zu den „TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015“.

http://www.megamaschine.org/autor/


Die Abschaffung des Bargelds und seine Folgen

Die Abschaffung des Bargelds - der Weg in die totale Kontrolle?

Stehen Sie gern nackt vor Ihrem Bankberater? Das tun Sie künftig aber, weil er jede einzelne Zahlung von Ihnen kennt. Er weiß deshalb auch, was Sie mit wem letztes Wochenende gemacht haben. Das Finanzamt ebenfalls. Und der Hacker sowieso.
Weltweit arbeiten Regierungen und Banken daran, Münzen und Scheine abzuschaffen - vorgeblich im Kampf gegen Terrorismus und Steuerhinterziehung. Dabei gefährdet das Bargeld nicht unsere Sicherheit und Freiheit, es bewahrt sie.
Der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring zeigt, wie Politik und Finanzwelt alles daran setzen, um die völlige Informationskontrolle über uns und unser Leben zu bekommen. Stasi war gestern. Bargeldlos ist heute.

 

Der Autor:

Dr. Norbert Häring, 1963 geboren, ist Wirtschaftsjournalist und Autor populärer Wirtschaftsbücher. Er schreibt für Deutschlands führende Wirtschaftstageszeitung Handelsblatt und  betreibt den Blog Geld und mehr. Der  Bestseller Ökonomie 2.0, den er gemeinsam mit Olaf Storbeck schrieb, gewann den Wirtschaftsbuchpreis 2007.  2014 wurde er mit dem Preis der Keynes-Gesellschaft für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Die von ihm 2011 mitbegründete internationale Ökonomenvereinigung World Economics Association hat über 12.000 Mitglieder. © Norbert Häring

Buch und Blog: www.norberthaering.der

 


Das Geld neu erfinden

Alternative Währungen verstehen und nutzen

Aktuell entsteht in fast allen Teilen der Welt eine unglaubliche Vielzahl und Vielfalt von neuen Währungsformen und Geldsystemen. Mit Bitcoin, Bücherbon, Bristol Pound & Co. gibt es eine ganze Reihe von alternativen Geld- und Währungsmodellen, welche bereits über die Pionier- und Experimentierphase hinaus sind. Die neuen Währungen sollen stabiler und sicherer sein und auf fairen Grundlagen basieren – für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaft. Denn nicht erst seit der großen Banken- und Finanzkrise ist offensichtlich, dass das existierende globale Geldsystem grundlegende Probleme aufweist. Jens Martignonis Buch gibt in einfacher und knapper Form einen Überblick über die aktuelle Diskussion zum Thema alternative Währungen und stellt die spannendsten Projekte vor. Das Buch soll die Leserinnen und Leser befähigen, sich zu orientieren, mitzureden und auch mitzutun, indem sie selbst solche Währungen nutzen oder sich an neuen Konzepten beteiligen. Zur Vertiefung können die vielen weiterführenden Hinweise, Links und Literaturangaben genutzt werden.     

Jens Martignonis       

Jens Martignoni, Jahrgang 1963, Ausbildung als Ingenieur FH am Technikum Winterthur/Schweiz und MBA in Nonprofit-Management an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg/Schweiz, ist Dozent für Innovationsmanagement und Mathematik an verschiedenen Fachhochschulen und arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung von alternativen Wirtschaftsformen und neuen Geldsystemen. Er ist Geschäftsführer von FleXibles, einem Verein zur Förderung neuer Arbeitsformen in Zürich, wo er die Abteilung Wirtschaftsforschung & Entwicklung leitet. Der Verein erbringt Dienstleistungen und Beratung im Bereich gesellschaftliche und soziale Innovationen und arbeitet an der Gestaltung und Simulation neuer Geldsysteme.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

Masterarbeit „Typologie von Komplementärwährungen und Erfolgsfaktoren von Komplementärwährungsorganisationen“ Masterarbeit (PDF 6.0 MB)
„A new approach to a typology of complementary currencies“, Studie für IJCCR
„Currency-Innovation as an approach to the Euro-Crisis: List of 11 proposals“, Studie (PDF 85 KB)
„Entwicklung und Stand des ethischen Bankings in der Schweiz“, Fachartikel (PDF, 2.9 MB)

Fragen zu nachhaltigen Geldsystemen und Komplementärwährungen können Sie gern richten an: jmartignoni (at) flexibles.ch

             


Theorien alternativen Wirtschaftens

Fenster in eine andere Welt

Die Einführung liefert eine überschaubare und zugleich fundierte Darstellung exemplarischer Theorien alternativen Wirtschaftens und ihrer Umsetzung in die Praxis. Vorgestellt werden zunächst theoretische Modelle und ihre Protagonisten, von den Frühsozialisten, über die Zeit der beginnenden und fortschreitende Industrialisierung bis heute. Um eine Verständigungsbasis herzustellen, nimmt die Autorin Begriffsserklärungen vor und erklärt Betriebe und Betriebsformen, die Ansätze eines solchen Wirtschaftens verfolgen. Es folgen aktuelle Beispiele aus der Genossenschaftsbewegung, aus der Alternativbewegung der 1970er Jahre, der Kommunenbewegung, der Ökonomie des Gemeinwesens, der Tauschökonomie und Umsonstökonomie und der Kommunalen Gemeinschaftsgärten.

Am Ende steht die Frage, wie es angesichts des Siegeszugs der Globalisierung der warentauschenden Gesellschaft und der weltweiten Krise gelingen kann, Theorien für eine andere herrschaftsfreie Welt in weitere Kreise zu tragen. Auch wenn utopisches Denken heute nicht gerade hoch im Kurs steht.

 

Autorin: Gisela Notz


Buchcover

Das Ende der Rentenökonomie

Wie wir globale Wohlfahrt und eine nachhaltige Zukunft bauen können

Das Buch „Das Ende der Rentenökonomie - Wie wir globale Wohlfahrt und eine nachhaltige Zukunft bauen können“ handelt von einem gleichzeitig alten wie neuen ökonomischen Paradigma, der „Geoklassik”. Spätestens seit der Wirtschaftskrise 2008 sind die herkömmlichen Wirtschaftswissenschaften unglaubwürdig geworden. Die ökonomische Erde in diesem durch die neoklassische Theoriewelt geprägten Fach ist eine Scheibe. In „Das Ende der Rentenökonomie” stellen 13 Beiträge dar, wie die Arbeiten der alten klassischen Ökonomen durch die Neoklassik pervertiert und im Interesse mächtiger Interessengruppen instrumentalisiert wurden. Die Beiträge leisten eine Rückbesinnung auf die Ansätze der klassischen Ökonomen und beziehen sich dabei auf die wichtigsten Arbeiten des heterodoxen US-amerikanischen Ökonomen Mason Gaffney (University of California/Riverside). In seinem Sinne zeigt dieser Band, wie die Volkswirtschaft dem Gemeinwohl dienen könnte. Die Befreiung aus der Zwangsjacke einer dauerhaften Stagnation, öffentlicher Armut, niedriger Löhne und Beschäftigungsunsicherheit ist möglich.

 

Dirk Löhr & Fred Harrison (Hg.)

Das Ende der Rentenökonomie - Wie wir globale Wohlfahrt und eine nachhaltige Zukunft bauen können

Marburg: Metropolis Verlag, 2017. 377 Seiten  /  34,80 EUR.
ISBN 978-3-7316-1226-1

Text: Dipl.Ök. Werner Onken


Was fehlt, wenn alles da ist?

AKTION ZUR EINREICHUNG DER GRUNDEINKOMMEN INITIATIVE

Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt

Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre? Was würden Sie tun, wenn Sie tun könnten, was Sie wirklich wollen? Wofür stehen Sie morgens auf ? Was trauen Sie sich zu und was den anderen? Die Schweiz ist das erste Land, das demnächst über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens abstimmen wird. Sozialisten und Kapitalisten, Liberale und Konservative, Unternehmer und Gewerkschafter bekämpfen den Vorschlag – und begeistern sich für ihn. Der Grund dafür: Das bedingungslose Grundeinkommen lässt uns die richtigen Fragen stellen. Ein provokativer Essay der Initiatoren der Schweizer Volksabstimmung 2016.


Bernie Sanders

Unsere Revolution

Unsere Revolution

Wir brauchen eine gerechte Gesellschaft

In der führenden Nation des Westens spielen die Belange der Mittelschicht und der Geringverdiener, aber auch des Umweltschutzes und der Minderheiten eine empörend geringe Rolle. Doch der Sozialist Bernie Sanders kämpft weiter für eine politische Revolution: für eine Ökonomie, die nicht nur Jobs schafft, sondern auch für gerechte Löhne sorgt; für ein Gesundheitswesen, das allen zugute kommt; für den nachhaltigen Schutz unserer Umwelt - und gegen jede Form von Rassismus. Nur so wird es gelingen, den USA und der ganzen Welt eine bessere Zukunft zu schaffen.

Sanders' Buch ist die linkspolitische Agenda für alle, die mit dem Primat der Profitgier und der Willkür des Establishments nicht einverstanden sind und nach neuen Wegen jenseits des Raubtierkapitalismus suchen.


Social Business

Von der Vision zur Tat

Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus entwirft in seinem neuen Buch mit der Idee des "Social Business" ein faszinierendes Unternehmensmodell, das - konsequent umgesetzt - die Wirtschaftswelt verändern und soziale Missstände nachhaltig beheben wird.
Social Business ist für Muhammad Yunus die logische Weiterentwicklung der von ihm inspirierten Mikrokredite für die Ärmsten dieser Welt. Social Businesses sollen helfen, Armut und mangelnde Bildung zu beseitigen, Krankheiten wirksam zu bekämpfen, die Infrastruktur zu verbessern.
Der springende Punkt dabei: Social Businesses betätigen sich zwar frei am Markt, schütten aber an Investoren keine Dividenden aus. Gewinne werden zu 100% in die Unternehmen reinvestiert - so können sie ihren sozialen Zweck noch besser erfüllen.

Muhammad Yunus bleibt nicht im Theoretischen stecken: Er zeigt, wie sich namhafte Unternehmen auf seine Initiative hin bereits konkret zum Social-Business-Gedanken bekennen, und liefert Antworten auf die folgenden Fragen: Welche Social Businesses gibt es bereits? Wie arbeiten sie? Wo sind sie erfolgreich, mit welchen Schwierigkeiten haben sie zu kämpfen - und wie lassen sie sich lösen? Wie kann jeder selbst ein Social Business gründen und so aktiv etwas tun für eine bessere Welt?


Wirtschaften im Dienst der Menschheit

Eine bessere Welt unternehmen

Wirtschaft im Dienst der Menschheit

Können wir uns ein Energieunternehmen vorstellen, das sich auf die Komplettversorgung der Armen in der Welt mit Solarenergie spezialisiert, dabei ohne Subventionen auskommt und schneller expandiert als jedes andere Solarenergieunternehmen? Können wir uns ein Gesundheitsunternehmen vorstellen, das die Kosten für die Operation von Grauem Star um sage und schreibe 95 Prozent reduziert und gleichzeitig in puncto Qualität Weltspitze wird, das 60 Prozent seiner Dienstleistungen für seine über 2,5 Millionen Klienten jährlich schlicht verschenkt und am Ende trotzdem noch 25 Prozent Kapitalrendite erwirtschaftet? Diese Unternehmen gibt es! Peter Spiegel erklärt, wie Social Business funktioniert und entwickelt in seinem Buch "Eine bessere Welt unternehmen - Wirtschaft im Dienst der Menschheit" das Modell des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus weiter.


Buchcover

Warum eigentlich genug Geld für alle da ist

Reichen 20 Stunden Arbeit pro Woche aus? Ist es wirtschaftlicher, zu teilen als zu sparen? Ja, sagt der junge Ökonom Stefan Mekiffer und spricht für eine ganze Generation. Wir müssen weg von der Vorstellung einer Wirtschaft, wie sie uns von Ökonomen eingeimpft wird; weg vom Bild einer Maschine, deren Stellschrauben die Politik dreht, hin zu dem eines organischen Systems. Mekiffer zeigt uns, wie wir in Zukunft leben werden - mit Grundeinkommen, lokalen Währungen und Negativzinsen. Um das zu schaffen, müssen wir jedoch die Rolle des Geldes neu definieren: von einem Instrument, das uns einengt, zu einem Mittel der Freiheit. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine neue Form der Ökonomie - ein organisches Geldsystem, das ohne künstlichen Mangel und zwanghaftes Wachstum auskommt. Stefan Mekiffer zeigt neue Denkmuster, die statt Krise und Kollaps eine Metamorphose der Wirtschaft versprechen. Eine augenöffnende Lektüre.

„Warum eigentlich genug Geld für alle da ist“. Autor: Stefan Mekiffer. Erschienen am 14. März 2016. 304 Seiten, mit Illustrationen. Buchpreis 17,90 Euro. Hanser-Verlag ISBN 987-3-446-44703-5


Panama Papers

Akten

Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung

Panama Papers: Der größte Daten-Leak aller Zeiten

Die Geschichte der "Panama Papers", dem größten Daten-Leak aller Zeiten beginnt spät am Abend mit einer anonymen Nachricht: „Hallo. Hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?“ Bastian Obermayer, Investigativreporter der Süddeutschen Zeitung, antwortet sofort – und erhält Informationen, die ihn und seinen Kollegen Frederik Obermaier elektrisieren. Es sind die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen. Sie bieten einen Einblick in eine bislang vollständig abgeschottete Parallelwelt, in der Milliarden verwaltet, verschoben und versteckt werden: die Gelder von großen Konzernen, von europäischen Premierministern und Diktatoren aus aller Welt, von Scheichs, Emiren und Königen, von Mafiosi, Schmugglern, Drogenbossen, von Geheimagenten, FIFA-Funktionären, Adligen, Superreichen und Prominenten.

ICIJ - ein weltweites Netzwerk von Investigativreportern

Um möglichst viele internationale Geschichten erzählen zu können, beschließen die beiden Journalisten, ein weltweites Netzwerk von Investigativreportern – das ICIJ – einzuschalten. Während sie selbst weiter nach Namen und Geschichten suchen, koordinieren sie gemeinsam mit dem ICIJ die Arbeit hunderter Journalisten. Fast ein Jahr arbeiten Reporter der wichtigsten Medien der Welt – etwa des Guardian, der BBC oder von Le Monde – unter höchster Geheimhaltung zusammen, um im Frühjahr 2016 die „Panama Papers“ zu veröffentlichen. Dieses Buch ist die faszinierende Geschichte einer internationalen journalistischen Recherche, die aufdeckt, was bis jetzt verborgen war: Wie eine kleine Elite, die sich niemandem mehr verantwortlich glaubt, ungeheure Vermögen versteckt. Es ist, als würde man in einem dunklen Raum das Licht anknipsen: Plötzlich ist alles sichtbar.

Der Autor von Panama Papers:

Bastian Obermayer, geboren 1977, ist stellvertretender Leiter des Ressorts Investigative Recherche der Süddeutschen Zeitung und ebenfalls Mitglied des ICIJ. Für seine Reportagen und Recherchen erhielt er unter anderem den Theodor-Wolff-Preis, den Henri-Nannen-Preis und den Wächterpreis. Neben anderen Büchern veröffentlichte er bei Kiepenheuer & Witsch „Bruder, was hast Du getan?“ über den systematischen Missbrauch im katholischen Kloster Ettal.
Frederik Obermaier, geboren 1984, ist Redakteur im Ressort Investigative Recherche der Süddeutschen Zeitung und Mitglied im International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ). Seine journalistische Arbeit wurde unter anderem mit dem CNN-Award, dem Helmut-Schmidt-Preis sowie dem Wächterpreis ausgezeichnet.

Rezension im Tagesspiegel


Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum Geld und Krisen

Der Sieg des Kapitals

Kapitalismus

Wie der Reichtum in die Welt kam. Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen.

Es ist viel einfacher, Krisen zu verstehen, wenn vorher klar ist, wie ein krisenfreier Kapitalismus funktionieren würde.

Die Wortwahl mag zunächst erstaunen, gilt es doch als „links“ oder gar „marxistisch“, den Begriff Kapitalismus zu verwenden. Diese Phobie ist jedoch typisch deutsch. In den USA wird der Ausdruck Kapitalismus völlig selbstverständlich verwendet, der im übrigen auch gar nicht von Karl Marx stammt. Der Begriff Kapitalismus hat den Vorteil, dass er präzise beschreibt, was die heutige Wirtschaftsform auszeichnet: Es geht um den Einsatz von Kapital mit dem Ziel, hinterher noch mehr Kapital zu besitzen, also einen Gewinn zu erzielen. Es handelt sich um einen Prozess, der exponentielles Wachstum erzeugt. Genau dieser zentrale Zusammenhang geht bei dem Begriff Marktwirtschaft verloren, der in Deutschland so beliebt ist. Auf Märkten wird mit Äquivalenten gehandelt. Doch wie soll aus dem Tausch gleichwertiger Güter ein Prozess entstehen, der zu permanentem Wachstum führt? Dies bleibt unerklärlich.

Es mangelt nicht an Büchern, die die Wirtschaft erklären wollen.

Aber offenbar verfehlen die allermeisten das Ziel, wirklich aufzuklären, denn die Ratlosigkeit wird ja nicht kleiner. Hier will Ulrike Herrmann Abhilfe schaffen. Sie liefert nicht nur eine ökonomische Analyse, sondern beschreibt, wie sich unser Wirtschaftssystem historisch entwickelt hat. Die anschaulichen Beispiele aus der Geschichte helfen nicht nur, aktuelle Probleme zu verstehen. Sie zeigen auch, dass viele Debatten, die heute als ganz neu gelten, uralt sind. Darüber hinaus arbeitet sie heraus: Wir leben nicht in einer Marktwirtschaft, sondern im Kapitalismus was nicht das Gleiche ist. Dieser Kapitalismus ist zwar sehr dynamisch, aber ohne den Staat nicht lebensfähig. Solche Zusammenhänge werden jedoch von Wählern, Unternehmern und Politikern permanent missverstanden, was zu dramatischen Fehlentscheidungen führt, die uns alle betreffen. Deswegen gilt: Nur wer weiß, wie der "Sieg des Kapitals" verlaufen ist und verläuft, kann die Lügen der Lobbyisten entlarven.

mehr über Ulrike Herrmann


BULLSHIT

»Zu den auffälligsten Merkmalen unserer Kultur gehört die Tatsache, daß es so viel Bullshit gibt. Jeder kennt Bullshit.

Und jeder Bullshitträgt sein Scherflein dazu bei.« Mit diesen Worten beginnt der philosophische Bestseller dieser Tage: Harry G. Frankfurts konzises, polemisches und provokatives Buch Bullshit. In den Vereinigten Staaten war es der Überraschungserfolg eines philosophischen Buchs der letzten Jahrzehnte. Binnen weniger Monate wurden 400.000 Exemplare verkauft und seine Thesen nicht zuletzt an den Orten breit diskutiert, die er fest im Visier hat: im Fernsehen und in der Presse. Frankfurt erläuterte selbst in populären Fernsehsendungen mit dem Scharfsinn eines Philosophen und der Pointiertheit eines großen Essayisten, daß Bullshit die große Gefahr unserer Zeit darstellt.
Harry G. Frankfurt hat eine scharfsinnige Analyse vorgelegt, wie es kommt, daß das »Blödsinnquatschen, das Rumpalavern, das Heiße-Luft-Produzieren oder schlicht das ›bullshitting‹«, so Daniel Schreiber in der taz, so um sich greifen, daß wir ihnen überall begegnen: in den Medien, in der Politik, in der Kneipe und in der Bahn. Bullshit ist omnipräsent und schlimmer noch: Bullshit steckt an und droht zur Epidemie zu werden, bei der die Wirklichkeit Gefahr läuft zu verschwinden. Wer wissen will, ob und wie wir uns dagegen impfen können, dem sei geraten: Bullshit lesen!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.02.2006

Fulminant gepoltert heißt es anerkennend bei Rezensent Kurt Flasch über Harry G. Frankfurts aufrichtigen "Aufschrei" gegen die Un-Kultur der "Aufrichtigkeit". Der feine Unterschied von einer Aufrichtigkeit zur anderen werde vom amerikanischen Philosophen ein wenig "umständlich" sprachanalytisch auf den Unterschied von Wahrheit und Lüge zurückverfolgt. Wer lügt, kenne die Wahrheit, fasst der Rezensent die Moral von der Geschicht" zusammen, wer Bullshit rede, interessiere sich nur für seine persönliche Wahrheit. Bullshit entstehe Frankfurt zufolge erstens durch "Desinteresse an der Richtigkeit" und zweitens durch den notorischen "Moralismus in Politik und Feuilleton". So entstehe der Eindruck, wenn alle über alles notwendig unsachverständig reden und urteilen, als ob auch gefühlte rhetorische Wahrheit Wahrheit sei. Im Gegensatz zu jener, referiert der Rezensent den Philiosophen, lasse sich diese aber in der Regel überprüfen.

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Harry Gordon Frankfurt (* 29. Mai 1929 in Langhorne, Pennsylvania)[1] ist ein US-amerikanischer Philosoph. Er ist emeritierter Professor für Philosophie an der Princeton University. Seine Arbeitsgebiete umfassen Ethik, Philosophie des Geistes, Handlungstheorie und die Philosophie des 17. Jahrhunderts. Sein 2005 erstmals in Buchform erschienenes Werk On Bullshit wurde in den USA zum Bestseller.

On Bullshit

Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus

Über das befremdliche Überleben des NeoliberalismusSpätestens als Lehman Brothers im September 2008 Insolvenz anmelden mußte, hatte es für einen kurzen Moment den Anschein, als habe die letzte Stunde des Neoliberalismus geschlagen: Nachdem das Mantra vom Markt und von der Privatisierung seit den siebziger Jahren in aller Munde war, sollten nun die Regierungen eingreifen, um systemrelevante Banken zu retten. Die Kompetenz der Wirtschaftsführer stand massiv in Frage. Heute, nur drei Jahre später, bekommen die Manager wieder riesige Boni. Zur Refinanzierung der Rettungspakete werden Sozialleistungen gekürzt. Die Logik des radikalen Wettbewerbs und des unternehmerischen Selbst prägt nach wie vor unsere Mentalität. Wie ist das möglich? Diese Frage stellt Colin Crouch in seinem großen neuen Essay. Der Autor des vielbeachteten Bestsellers »Postdemokratie« zeichnet die Ideengeschichte des Neoliberalismus nach und betont, daß der Konflikt Staat vs. Markt zu kurz greift: Es sind die gigantischen transnationalen Konzerne, unter denen die Demokratie »und« das Marktmodell leiden. Doch wir können uns wehren, indem wir uns auf unsere Werte und unsere Macht als Verbraucher besinnen. Das ist Crouchs optimistische Vision einer sozialen und demokratischen Marktwirtschaft.

Colin Crouch (* 1944 in London-Isleworth) ist ein britischer Politikwissenschaftler und Soziologe. Mit seiner zeitdiagnostischen Arbeit zur Postdemokratie und dem gleichnamigen Buch wurde er international bekannt.


Die bezifferte Welt: Wie die Logik der Finanzmärkte das Wissen bedroht

die bezifferte WeltIm Herbst 2014 wurde bekannt, der englische National Health Service wolle in Zukunft jedem Arzt 55 Pfund bezahlen, der bei einem Patienten Demenz diagnostiziert. Die Empörung war groß: Steigt so nicht das Risiko von Fehldiagnosen? Wissen Ärzte nicht auch ohne solche Anreize, was zu tun ist? Das Beispiel zeigt, dass die Logik des Neoliberalismus trotz der großen Krise weiterhin auf dem Vormarsch ist.

Der damit verbundene Wandel betrifft alle Lebensbereiche: Schulen, Krankenhäuser und Polizei werden im Rahmen des großen Zahlenspiels umstrukturiert und dem Diktat der Kennziffern unterworfen; aus Studenten und Fahrgästen sollen Kunden werden, die agieren wie Rechenmaschinen. Auf dem Weg in die »Informationsgesellschaft« bleibt eine zentrale Ressource auf der Strecke: das Wissen selbst.

Colin Crouch zeichnet nach, wie der Neoliberalismus alternative Formen des Wissens und der Expertise korrumpiert. Anders als seine Apologeten behaupten, ist der Markt keine perfekte Wissensmaschine, die aus anonymen Entscheidungen Transparenz herbeizaubert, im Gegenteil: Lässt man die Logik der Finanzmärkte ungehindert operieren, kann sie das Immunsystem unserer Gesellschaften zerstören.

Colin Crouch (* 1944 in London-Isleworth) ist ein britischer Politikwissenschaftler und Soziologe. Mit seiner zeitdiagnostischen Arbeit zur Postdemokratie und dem gleichnamigen Buch wurde er international bekannt.


Leidenswege der Ökonomie

Leidenswege

Global betrachtet müssen viele Millionen Menschen tagtäglich einen oder mehrere Leidenswege durchwandern, weil unsere Ökonomie oft kaum andere Wege bereithält. Das Buch Leidenswege der Ökonomie macht anhand von 14 Stationen auf diese Leiden aufmerksam. Jede Station beginnt mit einem Kreuzwegbild, setzt sich mit einem kurzen zusammenfassenden Text fort, geht dann in eine Sammlung von Kurzmeldungen über und wird schließlich durch Grafiken abgerundet. Doch es gibt auch immer wieder Abzweigungen von den Leidenswegen, die in eine andere Zukunft weisen.

Diesen Hoffnungsschimmern ist das letzte Kapitel gewidmet.

Bei keinem anderen Thema dieses Buches liegt die Leidens- und Kreuzwegmetapher so nahe wie beim Hunger. Viele der Betroffenen sind von Geburt an zum Hunger verurteilt, ihr Leben lang beschreiten sie die vielen Stationen eines täglichen Leidensweges und jeden Tag verhungern sie ein Stückchen, um schließlich einen vorzeitigen Tod zu sterben. Hunger vollzieht sich freilich langsam und in aller Stille und gehört dabei sicherlich zu den grausamsten Formen des Elends unserer Welt. Zudem gehört das Menschenrecht auf Nahrung zu den am häufigsten verletzten Menschenrechten,a täglich und millionenfach.

Josef Nussbaumer ist ao. Univ.-Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck (VWL-Fakultät).
Andreas Exenberger ist Wirtschaftshistoriker an der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik der Universität Innsbruck mit den Arbeitsschwerpunkten Globalisierungsgeschichte und Gewalt-, Hunger- und Armutsforschung.

ONLINE BESTELLEN>>

Sie können die Leidenswege der Ökonomie einfach und schnell online auf www.studia.at bestellen. Sollten irgendwelche technischen oder sonstigen Probleme auftauchen, wenden Sie sich bitte an: verlag@studia.at

 


TIME FOR CHANGE - Wie ich meiner Tochter die Wirtschaft erkläre

TIME FOR CHANGE

In "Time for Change" entfaltet Yanis Varoufakis die Grundlagen seines Denkens – indem er seiner Tochter in allgemeinverständlicher Sprache die Welt der Wirtschaft erklärt. Behutsam, Schritt für Schritt und doch voller Leidenschaft bringt er ihr und uns seine kritische Perspektive auf die europäische Finanzpolitik nahe.

Dieses Buch ist sehr lesenswert. Erklärt werden fundamentale, funktionale, historische Zusammenhänge der menschlichen Gesellschaft, der Entstehung und Funktion eines wirtschaftlichen und sozialen Organismus. Sehr gut wird die besondere Rolle des Menschen und der menschlichen Gesellschaft als sozialer Organismus erklärt. Nach der Lektüre dieses Buches versteht man vieles aus der aktuellen Wirtschaftspolitik besser. Das Buch hat meine positiven Erwartungen übertroffen. Lesen Sie selbst. Urteilen Sie selbst. (Rezension von Hans G. Hilbert)

Yanis Varoufakis, Jahrgang 1961, ist ein griechisch-australischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor zahlreicher Buch- und Zeitschriftenpublikationen. Er war Professor für ökonomische Theorie an der Universität von Athen und an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität in Austin, Texas. Von Januar bis Juli 2015 war er Finanzminister der Regierung unter Alexis Tsipras.


Reich und Arm: Die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft

Reich und Arm Die wachsende Ungleichheit in unserer GesellschaftWarum die Ungleichheit wächst und was wir dagegen tun können
Mit seinem Bestseller »Der Preis der Ungleichheit« hat sich Joseph Stiglitz an die Spitze der Debatte über die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft in Reich und Arm gesetzt. In seinem neuen Buch beweist der Nobelpreisträger erneut, dass er nicht nur ein brillanter Ökonom, sondern auch ein scharfsinniger politischer Denker ist, der beherzt für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands kämpft.

Wachsende Ungleichheit ist kein Schicksal, sondern Folge politischer Entscheidungen, diese Überzeugung vertritt Joseph Stiglitz vehement. Deswegen fordert er eine Politik, die den Wohlstand endlich wieder gerechter verteilt. In seinem neuen Buch zeigt er uns, jenen 99 Prozent der Bevölkerung, denen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Reich und Arm schadet, welche Risiken die wachsende Ungleichheit birgt und was wir gegen sie tun können. »Reich und Arm« versammelt die einflussreichsten Texte von Joseph Stiglitz aus den letzten Jahren, erstmals sind seine kämpferischen Einwürfe nun auf Deutsch zu lesen. Wer über die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft mitdiskutieren will, wird an »Reich und Arm« nicht vorbeikommen.

Joseph E. Stiglitz (Joseph Eugene „Joe“ Stiglitz; * 9. Februar 1943 in Gary, Indiana) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Columbia University. Er war von 1997 bis 2000 Chefökonom der Weltbank und von 2011 bis 2014 Präsident der International Economic Association. Stiglitz ist ein Vertreter des Neukeynesianismus[1] und erhielt 2001 für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.


Lilith und die Dämonen des Kapitals

Der Bestsellerautor Tomas Sedlácek seziert unser Wirtschaftssystem – und zeigt, dass es zutiefst gestört ist.

Viele glauben: Die Wirtschaft funktioniert nach den Gesetzen der Logik. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Wirtschaft wird erschüttert von immer neuen Krisen, ihre Akteure – Notenbanker, Manager, Politiker – sind oft getrieben von Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsstörungen. Wer die Ökonomie wirklich verstehen will, muss sie durch die therapeutische Brille betrachten.

Tomás Sedlácek und Oliver Tanzer legen unsere Wirtschaft auf die Couch und kommen zu überraschenden, aber auch verstörenden Einsichten.

Tomas Sedlacek, geboren 1977, lehrt an der Prager Karls-Universität, ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag. Für seinen internationalen Bestseller „ Die Ökonomie von Gut und Böse" (Übersetzung in elf Sprachen) erhielt er den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012.

Oliver Tanzer, Jahrgang 1967, ist leitender Redakteur der Wochenzeitung "Die Furche". Er war langjähriger Korrespondent des ORF bei der Europäischen Union in Brüssel und arbeitete zuvor als Redakteur für "Der Standard" und "Profil".