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In Wörgl lebt die Erinnerung an das Währungsexperiment 1932/33
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Wörgl zu Pfingsten 1951: Die Internationale freiwirtschaftliche Union mit Sitz in Bern/Schweiz organisierte in Zusammenarbeit mit Lia Rigler, Tochter des Wörgler Freigeld-Bürgermeisters Michael Unterguggenberger den  III. Internationalen freiwirtschaftlichen Kongress in Wörgl.

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Kongressteilnehmer vor dem Astnersaal: Als 2. v.l. ist Fritz Schwarz zu sehen, Autor des Buches "Das Experiment von Wörgl", das erstmals zum Kongress in Wörgl ausgeliefert wurde. Weitere Teilnehmer waren Dr. h.c. Hans Bernoulli und Werner Zimmermann,
Friedrich Salzmann, Nationalrat Werner Schmid aus der Schweiz, Otto Lautenbach und Dr. Hamelbeck aus Deutschland.

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Den Kongress eröffnete am Samstag, 12. Mai 1951, Dr. h.c. Hans Bernoulli. Am 13. Mai leitete Wörgls Bürgermeister KR Martin Pichler (im linken Bild rechts) die öffentliche Versammlung im Astnersaal (2. Foto v.l.), bei der an die internationale Bedeutung des historischen Freigeldexperimentes erinnert wurde. Die Überbrückung nationaler Gegensätze durch eine freiwirtschaftliche Außenpolitik war ebenso Thema der Deligiertenversammlung wie der internationale Zahlungsverkehr nach Ablauf des Marshallplanes. Werner Zimmermann (3. Bild v.l.) sprach Gedenkworte am Grab von Michael Unterguggenberger. Im 4. Bild v.l. ist Lia Rigler mit Dipl.Ing. Richard Baatz zu sehen, rechts davon Fritz Schwarz. (Bilder zum Vergrößern anklicken.) Zum Abschluss des Kongresses wählten die Delegierten am 14. Mai noch den leitenden Ausschuss der freiwirtschaftlichen Union für die nächsten drei Jahre.


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