Michael Unterguggenberger zeigte als Bürgermeister von Wörgl 1932/33, wie sich eine Gemeinde in Wirtschaftskrisenzeiten selbst helfen konnte. Er verwirklichte im Rahmen seines Nothilfeprogrammes für die arbeitslosen Menschen in Wörgl einen Aspekt von Silvio Gesells Freiwirtschaftslehre - jenen des Schwundgeldes, um damit "der Welt ein Zeichen zu geben". Unterguggenbergers Analyse seiner Zeit spiegelt sich in seinem persönlichen politischen Bekenntnis wider, das er am 8. Jänner 1934 niederschrieb. Das Dokument stammt aus dem persönlichen Nachlass Michael Unterguggenbergers, den uns seine Tochter Lia Rigler zum Aufbau des Unterguggenberger-Archives zur Verfügung gestellt hat. Michael Unterguggenbergers politisches Programm lesen Sie hier

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